PKV: Diese Gesellschaften sind die Langfristgewinner

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Knapp 66 Prozent der Versicherer für die private Krankenversicherung vermeldeten einen Zuwachs, zeigt der Map-Report.

In den Jahren 2007 bis 2016 hat die Central die höchsten Abgänge an Versicherten in der privaten Krankenversicherung zu verzeichnen. Das gilt zumindest nach prozentualen Zahlen.

Die DKV ist im gleichen Zeitraum der Verlierer nach absoluten Zahlen. Im Gegenzug hat die Debeka nach absoluten Zahlen die höchsten Zuwächse erzielt, relativ gesehen war die Mecklenburgische der Gewinner. Das geht aus der neuesten Analyse im Map-Report hervor, sie wurde jetzt veröffentlicht.

Die letzten fünf Jahre waren in der privaten Krankenversicherung durchgehend von einem Nettorückgang bei den Vollversicherten geprägt. Im Jahr 2016 betrug das Minus nur noch 17.300 Versicherte. In den Jahren davor war der Rückgang mit 50.000 Versicherten noch deutlich höher.

Knapp 66 Prozent der Versicherer vermeldeten einen Zuwachs, zeigt der Map-Report. Das geht aus der Bilanzanalyse für die Private Krankenversicherung für das Jahr 2016 hervor, die als Vorabbericht gerade bekanntgegeben wurde. Der Gewinner unter den Gesellschaften ist die Debeka. Sie hat im Betrachtungszeitraum stetig an Versicherten zugelegt. Die HanseMerkur verzeichnet das zweitgrößte Wachstum, das allerdings um 50 Prozent geringer ausfiel als bei der Gesellschaft aus Koblenz. Die AXA kam auf ein hohes fünfstelliges Plus, die HUK-Coburg erzielte ein ebenso stattliches Wachstum.

Leider gab es im Gegenzug auch Verlierer unter den Vollversicherungen. Obwohl die DKV mit der Victoria fusionierte, gingen die Zahlen zwischen 2007 und 2016 um 150.000 zurück. Auch die Allianz hatte einen Rückgang im sechsstelligen Bereich zu verkraften. Auf ebenfalls hohe Einbußen kam die Central, sie hat in den letzten sechs Jahren stetig verloren, wobei die Rückgänge langsam fallen. Die größten prozentualen Veränderungen zum Negativen gab es wiederum bei der Central, sie hat an Vollversicherten in den letzten zehn Jahren fast 25 Prozent eingebüßt. Dagegen hatten die HanseMerkur und die Mecklenburgische nach relativen Zahlen die größten Zuwächse zu verzeichnen.

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