PKV Beitragssteigerungen finden wenig Akzeptanz

Immer weniger Verständnis für höhere Beiträge – Die aktuelle KUBUS-Umfragen der Kölner Unternehmensberatung MSR Consulting brachte es an den Tag: Versicherte in der PKV zweifeln immer mehr an der Rechtmäßigkeit der regelmäßigen Beitragserhöhungen ihrer Versicherer. Gerade noch 61 Prozent konnten die Begründungen ihrer Gesellschaft für die letzte Beitragserhöhung nachvollziehen, noch im Jahr 2010 waren es 73 Prozent.

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Versicherer müssen reagieren
Für die Versicherer offenbart sich aus diesem Ergebnis nun langsam deutlicher Handlungsbedarf, denn mit der Unzufriedenheit über die Beiträge der privaten Krankenversicherung steigt auch die Bereitschaft, den Versicherer bei der nächsten Gelegenheit zu wechseln. Was bleibt, ist die Ansage an die Gesellschaften, eine verbesserte Aufklärung zu betreiben. Denn tatsächlich wird immer weniger nachvollziehbar, wofür die erhöhten Beiträge eigentlich anfallen. Ein Blick auf die gesetzlichen Kassen mit ihren aktuellen Überschüssen offenbart, dass das System durchaus wirtschaftlich funktioniert.

Zwischen Beitragsrückständen säumiger Zahler, Basistarifen ohne Kostendeckungsgarantie und dem Versicherungszwang auch bei ausstehenden Beitragszahlungen entwickelt sich die PKV allerdings immer mehr zu einem System, in dem der ehrliche Versicherte für die finanziellen Versäumnisse einer Minderheit aufzukommen hat. Eine lückenlose Aufklärung wäre hier dringend erforderlich, und letztlich müsste diesen Missständen dauerhaft abgeholfen werden. Dann dürfte die Chance maßgeblich steigen, die Versicherten wieder zu zufriedenen Kunden zu machen.

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