PKV Beitragsrückerstattung sinnvoll?

In den vergangenen Tagen liest man immer wieder von sehr hohen Beitragsrückerstattungen einzelner Versicherer. Letztes Beispiel ist die Continentale Krankenversicherung, welche mehr als 50 Millionen Euro an Beitragsrückerstattungen an ihre Versicherten zurückgezahlt hat. Was genau eine Beitragsrückerstattung ist und welche Formen es gibt lesen Sie bei uns im Lexikon für Krankenversicherungen. Grundsätzlich kann die Beitragsrückerstattung ein Pluspunkt für einen PKV Anbieter und seinen Tarifen darstellen, da tatsächlich Sparpotentiale sich auftun. So können ganze Monatsbeiträge zurückgezahlt werden oder zukünftig beitragsfrei bleiben.

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Kritik

Dennoch gibt es auch Kritik an dieser Praxis. Eine Beitragsrückerstattung wird üblicherweise gewährt, wenn Krankenversicherungsleistungen in einem bestimmten Zeitraum, vom Versicherten nicht in Anspruch genommen wurden. Der zugrunde liegende Gedanke ist durchaus fair. Dennoch kann in einigen Fällen ein solches Modell auch dazu führen, dass Versicherte auch dann keine Leistungen in Anspruch nehmen, wen sie notwendig wären, um die Beitragsrückerstattungen nicht zu gefährden.

Tipps der Redaktion:

Zusätzlich zur Nicht in Anspruchnahme von notwendigen Behandlungen, könnte auch der monetäre Fluss an sich in der Kritik stehen. Insbesondere da die Versicherten erst zahlen und die Versicherer zu einem deutlich späteren Zeitpunkt die Gelder wieder zurückfließen lassen.

Für diejenigen Versicherten, welche die Beitragsrückerstattungen richtig einschätzen und ihr Verhalten nicht nur nach finanziellen Beweggründen ausrichten, dürften die Beitragsrückerstattungen sehr positiv sein.

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