PKV Beitragserhöhung 2012

Private Krankenversicherung Beitragserhöhung 2012 – Erste Versicherer mit Beitragsanpassungen für 2012 Das erste Quartal des Jahres 2012 ist noch nicht einmal beendet, doch die ersten privaten Krankenversicherer geben bereits jetzt ihre Beitragsanpassungen für dieses Jahr bekannt. So geht die AXA Krankenversicherung mit ihrem Tarif Ecora 1300 von einer Beitragsanpassung zum 01. April 2012 aus. Auch die BBKK Bayerische Beamtenkrankenkasse AG fällt durch höhere PKV Beiträge auf, die zum 01. Mai 2012 gelten werden. Man darf auch vor dem Hintergrund der zum Jahresende anstehenden Umstellung auf die Unisex-Tarife für die private Krankenversicherung abwarten, welche Beitragsanpassungen in der PKV noch zu erwarten sind.

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Sonderrechte können genutzt werden bei PKV Beitragsanhebungen
Wie immer bei einer Anpassung der Beiträge für die private Krankenversicherung gilt auch bei dieser unterjährigen Anhebung: Dem Versicherten steht ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, es gilt allerdings weiterhin eine Versicherungspflicht. Das bedeutet, dass der neue Versicherungsschutz im Zweifelsfall nahtlos an den alten angrenzen muss. Vor der Kündigung der privaten Krankenkasse empfiehlt sich ein umfassender PKV Vergleich, ob andere Gesellschaften tatsächlich bessere Preise bieten als der eigene Versicherer.

Tarifwechselrecht nach § 204 beachten

Nicht zu vergessen ist auch das Tarifwechselrecht nach § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes. Danach dürfen Versicherte in einen günstigeren Tarif wechseln, wenn eine Beitragserhöhung bekanntgegeben wurde. In diesem Fall bleiben die PKV Altersrückstellungen erhalten, eine zusätzliche Gesundheitsprüfung fällt nur an, wenn man in einen Tarif mit höherwertigen Leistungen wechselt.

Thema Beitragserhöhung in der Krankenvollversicherung

Bereits zu Beginn des Jahres wurden zahlreiche Beitragserhöhungen für die Krankenvollversicherung umgesetzt. Der Widerhall in den Medien und bei Verbraucherschützern war groß. Gerade sehr deutliche Beitragssteigerungen wurden angeprangert, obgleich die Gesamterhöhung für die PKV nur bei etwa vier Prozent lag. Dennoch gab es auch bei der Informationsweitergabe durch die PKV Anbieter berechtigte Kritik. So hatte es den Anschein, als würden einige Versicherer ihre Kunden nicht darüber informieren wollen, welche Möglichkeiten bei Beitragssteigerungen bestehen würden. Denn ein Gesellschaftsinterner Tarifvergleich und anschließender Tarifwechsel kann einige Vorteile gegenüber einen Anbieterwechsel mit sich bringen. Das Aufzeigen von günstigeren Tarifen innerhalb der Gesellschaft sollte idealerweise, auch im Eigeninteresse der Anbieter proaktiv erfolgen. So kann eine PKV Beitragserhöhung für die Versicherten auch zu weniger Ärger auf beiden Seiten führen.

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