PKV-Basistarif verzeichnet mehr Bedürftige

Der Basistarif war als Instrument für Versicherte in der privaten Krankenversicherung konzipiert, um als Alternative zur GKV zu fungieren. Nun zeigen sich starke Zuwächse von Versicherten im Basistarif und zugleich Zweifel an den gesteckten Zielen.

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Ziel des Basistarifes schon nach vier Jahren verfehlt?

Es war als Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung gedacht für alle, die privat versichert sind und den Weg zurück in die GKV nicht mehr antreten können: der Basistarif. Wer seine teure PKV nicht mehr zahlen konnte, sollte sich im Basistarif versichern um ein Mindestmaß an Schutz im Fall einer Krankheit zu haben. Dieses Ziel allerdings dürfte der Basistarif knapp vier Jahre nach seiner Einführung verfehlt haben.

Sehr hohe Zuwächse an Versicherten im Basistarif

Die DEVK weist beispielsweise einen extrem hohen Zuwachs an Versicherten im Basistarif auf, rund 66 Prozent machte er nach aktuellen Angaben aus. Gleichzeitig gilt die DEVK als beitragsstabiles Unternehmen, die R+V berichtet außerdem von ähnlichen Erfahrungen und hat einen Zuwachs von 46,7 Prozent im Basistarif zu verzeichnen. Beide Gesellschaften schneiden in den offiziellen Rankings immer wieder mit sehr guten Ratings ab. Was bleibt ist die Frage, warum der Basistarif offenbar stark nachgefragt wird. Ein Grund könnte die Umgruppierung säumiger Beitragszahler sein, die von den Gesellschaften durchgeführt werden dürfen.

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