PIP Brustimplantate PKV übernimmt Kosten

Schädliche Brustimplantate: PKV kommt für Kosten der Entfernung auf. Was ursprünglich häufig als ausschließlich ästhetische Maßnahme gedacht war, nimmt für viele Frauen zunehmend das Ausmaß eines Albtraums an: Die minderwertigen Brustimplantate der französischen Firma PIP können reißen und dadurch die Gesundheit nachhaltig schädigen. Zwischen 2.800 und 5.000 Frauen sind deutschlandweit davon betroffen, und sie alle dürften in diesen Tagen unruhige Zeiten erleben.

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Eingriff medizinisch notwendig
Wie der Verband der Privaten Krankenkassen nun bekannt gab, gilt der Eingriff für die privaten Gesellschaften als medizinisch notwendig und wird deshalb erstattet. Üblicherweise zahlen die privaten Krankenversicherer solche Eingriffe nur dann, wenn eine medizinische Notwendigkeit tatsächlich nachgewiesen wird. Im Fall einer Verwendung von schädlichen Implantaten und der nötigen Entfernung sei eine medizinische Notwendigkeit aber gegeben. Betroffene Patientinnen können deshalb in der Regel mit der Erstattung der Behandlungskosten rechnen. Zwar ist die Prüfung des Einzelfalls jeder Gesellschaft vorbehalten, doch der Anfang ist mit der grundsätzlichen Aussage von Seiten des Verbandes der privaten Krankenkassen schon einmal gemacht. Die Aussage vom Verband lässt vermuten, dass die Kostenübernahme unabhängig von gewählten Tarif oder Beitrag ist.

Gesundheitliche Risiken Fehlerhafte Brustimplantate

Im Mittelpunkt stehen Fragen von bedeutendem gesundheitlichen und finanziellen Ausmaß: Lässt man die Silikonkissen entfernen? Wer übernimmt die Kosten? Und hat man vielleicht sogar schon langfristige Schäden davon getragen, die noch nicht deutlich geworden sind? Allein das wissen, dass im Körper potentiell giftige Fremdstoffe enthalten sind, dürfte für viele ein Schrecken sein. Für alle Betroffenen Frauen, welche die nun in die Öffentlichkeit geratenen Brustimplantate besitzen, dürfte es beruhigender sein diese zu entfernen. Auch wenn sich noch keine Risse in den Kissen gebildet haben, so scheinen die doch tickende Zeitbomben für die Gesundheit darzustellen. Erschreckend ist die scheinbar hohe kriminelle Energie der Verantwortlichen, welche vermutlich aus reinen Profitstreben die Gesundheit ihrer Kundinnen leichtfertig auf Spiel setzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die volle Härte des Gesetzes triff.

Mit der Stellungnahme der PKV zur Übernahme der Kosten der PIP Brustimplantate, könnte zumindest von dieser Seite mit Hilfe gerechnet werden.

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