Pflegepolicen: Beratungsqualität ist ausschlaggebend

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Das Analysehaus Morgen und Morgen hat in einer aktuellen Studie untersucht, wie die Nachfrage nach Zusatzpflegepolicen am Markt ist, wie das Abschlussverhalten der Kunden geprägt ist und worauf Versicherte bei der Suche nach einer Zusatzpolice im Pflegebereich Wert legen.

Pflegezusatzpolicen sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Absicherung für den Pflegefall, denn die staatliche Pflegeversicherung reicht nicht aus, um die Kosten im Pflegefall zu decken. Das Analysehaus Morgen und Morgen hat in einer aktuellen Studie untersucht, wie die Nachfrage nach Zusatzpflegepolicen am Markt ist, wie das Abschlussverhalten der Kunden geprägt ist und worauf Versicherte bei der Suche nach einer Zusatzpolice im Pflegebereich Wert legen.

Rund 86 Prozent der Kunden, die sich über Pflegepolicen informieren, wollen einen Neuvertrag abschließen. Einen Wechsel streben rund 14 Prozent an. Vor allem für ungebundene Versicherungsmakler ergibt sich dadurch ein neues Tätigkeitsfeld, doch um die Versicherten tatsächlich zu überzeugen, sind hohe Beratungsqualitäten gefordert. So soll eine Beratung vor allem auf den Bedarf des Kunden abgestimmt sein.

Über 55 Prozent der Befragten interessieren sich für eine Pflegekostenversicherung, während nur 33 Prozent nach einer Pflegetagegeldversicherung fragen. Die staatlich geförderte Pflege-Bahr ist für 31 Prozent interessant, 27 Prozent suchen dagegen eine Pflegerentenversicherung. Interessant ist sicher der Hintergrund, warum man mit der Suche beginnt. Über 26 Prozent haben einen Pflegefall in der eigenen Familie miterlebt, immer noch 17 Prozent konnten im Bekanntenkreis daran Anteil nehmen. 34 Prozent sind durch Medienberichte oder Werbung darauf aufmerksam geworden.

Zwar informieren sich 65 Prozent der Interessenten im Internet und immer noch 35 Prozent suchen auf Vergleichsportalen und auf den Webseiten der Gesellschaften. Doch mit 25 Prozent machen auch die Krankenkassen einen nennenswerten Anteil an den Recherchequellen aus. Wichtig ist allerdings, dass nur 29 Prozent der Suchenden einen Vertrag abgeschlossen haben, wenn sie im Internet recherchiert haben. 51 Prozent der Befragten haben aber einen Zusatzvertrag unterschrieben, sofern ein Makler die Beratung durchgeführt hat. Die wichtigsten Faktoren bei einer Beratung sind übrigens Fairness, Objektivität, Individualität, Transparenz, Vergleichbarkeit und Verständlichkeit. Der Preis allein ist dagegen nicht kaufentscheidend.

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