Pflege-Bahr: Schützt zunehmend auch im Todesfall

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Wie nur wenige andere Versicherungsprodukte wurde die staatlich geförderte Pflege-Bahr in den ersten Monaten nach ihrer Einführung kritisiert. Doch jetzt scheint es, als sollte die geförderte Pflegeversicherung beim Kunden angekommen zu sein. Das zumindest ist der Eindruck, den das Maklerportal Pfefferminzia.de in einem aktuellen Bericht vermittelt.

Offenbar hat nämlich die Nachfrage nach der geförderten Pflegeversicherung in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Für Kunden, die ihre Vorsorge für den Pflegefall auf ein solides Fundament stellen wollen, ergibt sich damit ein erhebliches Optimierungspotenzial, denn moderne Kombi-Produkte erlauben die Absicherung für den Pflegefall und für den Todesfall.

Vor wenigen Tagen berichtete das unabhängige Maklerportal Pfefferminzia von der zunehmenden Nachfrage der Kunden nach der staatlichen Förderpflege. Sie wird mit Zulagen von bis zu 60 Euro pro Jahr gefördert, sofern der nötige Eigenanteil erbracht wird. Im Gegenzug setzt sie keine Gesundheitsprüfung voraus, leistet aber im Pflegefall eine sinnvolle Ergänzung der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung. Zwar reicht die Kombination aus Pflege-Pflichtversicherung und Förderpflege noch nicht aus, um die Kosten im Pflegefall abzudecken, aber dennoch gilt die Pflege-Bahr als wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Einige Versicherer gehen nun dazu über, die Förderpflege mit einer Sterbeversicherung zu kombinieren. Konkret bedeutet das, dass im Pflegefall ein Pflegetagegeld entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gezahlt wird. Im Todesfall leistet der Versicherer die vereinbarte Versicherungssumme, die für die Bestattung aufgewendet werden soll. Der Versicherte erhält mit dieser sehr sinnvollen Kombination aus Pflegeversicherung und Sterbegeld eine Rundum-Versorgung, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Insbesondere schützt er seine Hinterbliebenen vor der Übernahme von Pflege- oder Bestattungskosten, denn hat er keine ausreichende Vorsorge getroffen, müssen die Angehörigen für die entstehenden Kosten der Heimunterbringung oder der Bestattung aufkommen. Völlig berechtigt greifen deshalb immer mehr Versicherer dieses Thema auf und gehen mit geschickt kombinierten Versicherungslösungen für den Pflegefall und für den Todesfall auf den Markt.

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