Perfektionisten neigen zum Nägelkauen

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Foto: ©iStock.com/da-kuk
Für ihre Studie hatten die Psychologen 48 Teilnehmer ausgesucht. Diese wurden in den unterschiedlichsten Situationen beobachtet.

Viele Menschen kauen an den Fingernägeln oder spielen ständig mit einer ihrer Haarsträhnen herum. Solch ein Verhalten verband man bisher mit Unsicherheit, mangelndem Selbstvertrauen und psychischen Problemen. Wissenschaftler der Universität Montreal in Kanada konnten dieses Vorurteil nun widerlegen. Sie stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass dieses Verhalten auch andere Ursachen haben kann. Denn es sind vor allem die Perfektionisten, die dazu neigen solche Ticks zu entwickeln.

Für ihre Studie hatten die Psychologen 48 Teilnehmer ausgesucht. Diese wurden in den unterschiedlichsten Situationen beobachtet. Dazu gehörten Momente voller Stress, Langeweile, Entspannung oder Frust. Rasch wurde deutlich, dass die „lästigen“ Angewohnheiten besonders bei Frust und Stress zum Vorschein kamen.

Die Wissenschaftler veröffentlichten daher folgendes Ergebnis: Menschen, die Nägel kauen oder mit den Haaren spielen fällt es oft schwer zu entspannen oder eine Tätigkeit in Ruhe zu erledigen.

Fazit:
Als schlechte Angewohnheit kann man das Haare zwirbeln oder Nägel kauen eigentlich gar nicht unbedingt bezeichnen. Diese Ticks leiten nämlich Energie ab und können somit Frust und Stress abbauen. Man sollte sich daher auch nicht quälen um von diesen Marotten wegzukommen. Der beste Weg ist es, mit Hilfe eines Therapeuten, die Ursachen dafür zu finden.

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Quelle: www.bunte.de

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