Pathologisches Lachen – Nicht immer ist Lachen ein gutes Zeichen

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Jetzt zeigt eine Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, dass es fünf verschiedene Typen von Lachen gibt.

Lachen ist die beste Medizin und hält gesund. Ein herzhaftes Lachen verbessert nämlich die Herz-Kreislauf Funktion und verbraucht zudem auch noch einige Kalorien.

Doch Lachen ist nicht gleich Lachen. Es gibt durchaus verschiedene Arten zu lächeln und diese sagen eine Menge über die Gesundheit aus.

Im Normalfall verbindet man mit einem Lachen positive Gefühle. Lachen wird oftmals sogar als Behandlungsmethode bei Verhaltenstherapien eingesetzt. Doch das Lachen kann auch ganz andere Bedeutungen haben. Es gibt zum Beispiel ein düsteres Lachen, das unangenehm und unheimlich erscheint. Solch ein Lachen deutet eher auf eine Krankheit hin.

In erster Linie ist Lachen jedoch einer der wichtigsten Faktoren der adaptiven sozialen, emotionalen und kognitiven Funktionen.

Jetzt zeigt eine Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, dass es fünf verschiedene Typen von Lachen gibt:

  • echtes und spontanes Lachen
  • simuliertes und falsches Lachen
  • durch Kitzeln stimuliertes Lachen
  • durch Drogen induziertes Lachen
  • pathologisches Lachen

Besonders das pathologische Lachen deutet auf eine Erkrankung hin. Die aktuell durchgeführte Studie belegt, dass solch ein Lachen durch eine sekundäre Verletzung des zentralen Nervensystems ausgelöst wird. Diese Verletzungen sind oft die Ursache für verschiedene temporäre oder permanente neurologischer Erkrankungen. Sie treten bei bestimmten Störungen auf.

Das pathologische Lachen wird nicht durch einen besonderen Reiz ausgelöst. Es entwickelt sich unabhängig von Emotionen. Der Betroffene kann weder Dauer, noch Intensität oder Gesichtsausdruck beeinflussen. Die Wissenschaftler der Physical Therapy at Sahmyook University in Seoul sprechen in einem solchen Fall von einer neurologischen Störung. Es kommt zu Lachanfällen oder Weinkrämpfen, die überhaupt nicht zum Betroffenen passen. Dieser sogenannte „Pseudo Bulbar Affect“ kann Anzeichen für traumatische Hirnverletzungen, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz oder einen Schlaganfall sein.

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