Orangensaft – gesünder als das Fruchtfleisch selbst?

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Studie: Orangensaft soll beinahe doppelt so viel Carotinoide wie die Frucht enthalten. Das soll jetzt eine kürzlich durchgeführte Human-Studie zeigen.

In Deutschland liegt der Verzehr von Obst und Gemüse deutlich unter der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Da kann ein 200 ml Glas Orangensaft pro Tag durchaus zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung beitragen. Der leckere Saft versorgt uns mit einer Vielzahl an Nährstoffen, die unser Körper täglich benötigt und soll auch noch gesünder als das Fruchtfleisch selbst sein.

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Denn Orangensaft soll beinahe doppelt soviel Carotinoide wie die Frucht enthalten. Das soll jetzt eine kürzlich durchgeführte Human-Studie zeigen. Die Studie zeigt also, dass der Saft von Orangen eine viel bessere Carotinoid-Quelle für uns ist als die Frucht selbst. Die Untersuchungen sollen deutlich zeigen, dass aus pasteurisiertem Orangensaft etwa doppelt so viele Carotinoide vom Körper aufgenommen werden können als aus einer herkömmlichen Orange. Der Grund hierfür liegt an der Produktion von Orangensaft berichtet der Initiator der Studie.

Mehr Carotinoide im Saft von Orangen – Wie kann das denn sein?

Das recht aufwändige Produktions-Verfahren zur Herstellung des Orangensaftes bewirkt, dass die enthaltenen Ballaststoffe wie Cellulose oder Pektin teilweise abgetrennt werden. Genau diese Ballaststoffe sind aber die Ursache dafür, dass die Absorption von Carotinoiden während der Verdauung gehemmt wird. Da in der Orange deutlich mehr unverdauliche Ballaststoffe enthalten sind als in Orangensaft, wird die Verwertung der Carotinoide aus der Frucht erheblich erschwert.

Das beginnt aber schon mit der Aufnahme der Nährstoffe im Mund. Durch das Zerkauen einer Orange mit den Zähnen zerkleinert man sie zwar, aber niemals komplett. Dadurch bleiben bereits hier die Carotinoide im Fruchtfleisch eingeschlossen und werden vom Körper nicht verwertet.

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Quelle: http://www.focus.de/

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