Optimierungspotenzial: Private Krankenversicherung abschließen

Private Krankenversicherung abschließen
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PKV-Anträge: Analysten sehen Optimierungspotenzial beim Thema Private Krankenversicherung abschließen.

Kürzere Abfragezeiträume, aber unterschiedliche Fragen: Dieses Bild zeigte sich kürzlich bei einer Analyse der gängigen PKV-Versicherungsanträge. Für den Versicherten ist es häufig schwierig, einen Antrag korrekt auszufüllen. Wer eine private Krankenversicherung abschließen will, sollte deshalb im Notfall einen Versicherungsfachmann einschalten.

Untersuchung private Krankenversicherung abschließen

Bevor man sich privat versichern kann, ist ein Antrag auf Abschluss eines Versicherungsvertrags auszufüllen. Diesen reicht man beim Versicherer ein. In einer aktuellen Untersuchung wurden über 30 Fragebögen der größten Vollversicherer am Markt ausgewertet. Alle Ergebnisse sind auf der Internetpräsenz von PKV-Wiki frei zugänglich.

Im ambulanten Bereich fällt auf, dass die Betrachtungszeiträume weitgehend bei drei Jahren liegen. Nur noch wenige Gesellschaften stellen auf fünf Jahre ab. Bei der LVM und bei der HanseMerkur wurden die Abfragen nach Medikamenten schärfer formuliert. Die HanseMerkur verlängert den Betrachtungszeitraum von bisher drei Jahren auf einen jetzt unbegrenzten Zeitraum. Die LVM hat von einem Jahr auf drei Jahre verlängert. Im dentalen Bereich liegt der Betrachtungszeitraum bei 28 Anbietern bei drei Jahren. Zwei Versicherer untersuchen fünf Jahre. Bei stationären Behandlungen wollen 22 Versicherer Angaben aus den letzten fünf Jahren haben. Immerhin neun Gesellschaften benötigen Daten aus den letzten zehn Jahren. Für psychotherapeutische Behandlungen schwanken die Zeiträume von drei Jahren bis hin zu unbeschränkter Dauer. Zwei Versicherer verzichten auf die Angabe einer Dauer.

Verbesserungspotential private Krankenversicherung abschließen

Die Verantwortlichen von Versicherungswiki sehen immer noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Vor allem durch klar abzugrenzende Fragen nach Diagnosen und Erkrankungen und durch präzise Formulierungen sollten alle Beteiligten bei der Antragstellung und bei der Beantwortung der Fragen sicherer werden. Negativ fällt auf, dass einige Gesellschaften zwar nur wenige Fragen formulieren, diese aber durch Unterfragen unnötig kompliziert gestalten.

Wenn sich Versicherte bei der Beantwortung der Fragen unsicher fühlen, sollte man einen Versicherungsexperten hinzuziehen. Er ist für einen unabhängigen Versicherungsvergleich sowieso der kompetente Ansprechpartner und kann bei Bedarf mit dem Versicherer klären, wie eine Frage im Antrag zu verstehen ist.

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