Ohne Sport ist der Blutfluss zum Gehirn viel schwächer

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Durch ein Aussetzen mit dem Training sinkt nicht nur das Fitness-Level der Sportler sondern auch der Blutfluss zum Gehirn sehr deutlich.

Hirnforscher konnten jetzt aktuell zeigen, dass bereits zehn Tage ohne Sport ausreichen um den Blutfluss zum Gehirn zu verringern. Die Wissenschaftler der University of Maryland School of Public Health betonen dabei, dass besonders der Hippocampus davon betroffen ist. Das ist der Teil des Gehirns, der für das Lernen und das Gedächtnis zuständig ist. Außerdem schrumpft der Hippocampus ebenfalls bei einer Alzheimer-Erkrankung. Die Tatsache, dass der Blutfluss zum Gehirn sich verringert, wenn man nur zehn Tage lang den Sport unterbricht, ist also höchst bedeutsam.

Für die Studie wurden gesunde Erwachsene herangezogen. Sie waren alle im Alter von 50 bis 80 Jahren. Alle hatten für die Studie eine sportliche Pause von zehn Tagen eingelegt. Sämtliche Probanden waren Sportler, die mindestens fünfzehn Jahre lang regelmäßig Ausdauer-Sport durchgeführt hatten. Der Blutfluss im Gehirn wurde bei ihnen mit einem MRI-Scan ermittelt.

Fazit:
Einen Beweis dafür, dass sich auch die kognitiven Fähigkeiten nach einer zehntägigen Trainingspause verschlechterten fanden die Forscher allerdings nicht. Trotzdem sind die Erkenntnisse der Mediziner unverkennbar. Durch ein Aussetzen mit dem Training sinkt nicht nur das Fitness-Level der Sportler sondern auch der Blutfluss zum Gehirn sehr deutlich.

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Quelle: www.mopo.de

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