Obere Etagen mit längerer Lebenserwartung

skyline-nachtStudie mit spannendem Ergebnis zur Lebenserwartung und der bewohnten Etagenhöhe – Eine aktuelle Studie aus der Schweiz zeigt einen Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der bewohnten Höhe einer Etage im Wohnhaus. Hierzu wurde die Sterblichkeit von 1 ½ Millionen Menschen untersucht, welche mindestens in einem vierstöckigen Haus wohnten.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Bewohner in den oberen Stockwerken eine höhere Lebenserwartung besitzen. Die untersuchten Personen waren dabei mindestens 30 Jahre alt. Hinsichtlich der Gründe für dieses Ergebnis können nur Mutmaßungen angestellt werden.

Seit längerer Zeit erfreuen sich in den Großstädten die oberen Etagen eine größere Beliebtheit. Insbesondere ein weiter Blick über die Dächer der Stadt ist dabei sehr begehrt. Zusätzlich kann die Höhe auch gegen den Lärm von der Straße hilfreich sein und daneben sind gerade Wohnungen in höheren Etagen üblicherweise auch deutlich heller. Diese Attraktivität könnte dementsprechend auch seinen Preis haben, wodurch eher Mieter mit höherem Einkommen diese Wohnungen beziehen. Dieser Mutmaßung folgend, vermuten auch die Wissenschaftler, dass der Zusammenhang dann auch durch eine durchschnittlich gesündere Lebensführung von sozial besser gestellten Menschen einen Einfluss auf das Ergebnis haben könnte. Hierbei wird angenommen, dass die Menschen mit höheren Einkommen weniger häufig Rauchen, Alkoholismus eher seltener ausgesetzt sind, sich gesünder ernähren und auch häufiger Sport treiben. Daneben wird auch die zusätzliche Bewegung genannt, welche notwendig wird, um in die oberen Stockwerke zu gelangen. Dies kann nur dann gelten, wenn kein Fahrstuhl vorhanden ist.

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