Neue Verdienstgrenzen für PKV-Wechsel

Steigerung-diagramm

Im neuem Jahr 2014 wird die Versicherungspflichtgrenze vermutlich auf 53.550 Euro in Ost- und Westdeutschland steigen. Da Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2013 noch 52.200 Euro pro Jahr betrug, erhöhen sich damit die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV ganz deutlich.

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Regelmäßig im Herbst des Jahres steigt bei gesetzlich Versicherten die Erwartung, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich und sinnvoll ist. Der Gesetzgeber legt zu diesem Zeitpunkt die neue Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung fest. Während die Beitragsbemessungsgrenze vor allem für die maximale Beitragshöhe in der gesetzlichen Krankenversicherung wichtig ist, spielt die Versicherungspflichtgrenze eine deutlich größere Rolle. Wer nämlich in diesem Jahr ein Einkommen erzielt, das über der neuen Versicherungspflichtgrenze liegt und wer auch im nächsten Jahr voraussichtlich entsprechende Einkünfte vorweist, darf auf Wunsch in die private Krankenversicherung wechseln.

Voraussetzungen PKV-Wechsel erhöhen sich

Im Jahr 2014 wird die Versicherungspflichtgrenze vermutlich auf 53.550 Euro in Ost- und Westdeutschland steigen. Da sie im Jahr 2013 noch 52.200 Euro pro Jahr betrug, erhöhen sich damit die Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung ganz deutlich. Zwar hat der Bundesrat dieser Anhebung der Verdienstgrenzen noch zuzustimmen, doch einen Einspruch erwarten Experten nicht.

Auch die Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich im Jahr 2014 auf 48.600 Euro. Sie ist maßgeblich für den maximalen Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie für den Arbeitgeberzuschuss, den auch privat versicherte Arbeitnehmer erhalten. Die Anhebung der Werte dürfte auf die gute konjunkturelle Lage zurückzuführen sein, die den Arbeitsmarkt derzeit beherrscht.

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