Neue Studie zur Zukunft der privaten Krankenversicherung

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Das Institut für Mikrodaten-Analyse IfMDA mit neuer Studie zum Gesundheitssystem – Bürgerversicherung nicht der richtige Weg

[Adsenseresp]Mit einer Alternative zur Bürgerversicherung wartet das Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) in diesen Tagen auf: Geht es nach einer aktuellen Studie, dann ist ein grundlegender Umbau des deutschen Gesundheitssystems die einzige Lösung, die immer weiter steigenden Kosten der Krankenkassen in den Griff zu bekommen. Die so häufig kolportierte Bürgerversicherung dagegen sei definitiv nicht der richtige Weg, das Krankenversicherungssystem fit für die Zukunft zu machen.

GKV und PKV weiterhin nebeneinander im Reformvorschlag

Unter dem sprechenden Namen „GKV/PKV-Reformagenda: Reformierte Dualität“ stellte das Institut vor wenigen Tagen einen Ansatz vor, wie die gesetzliche Krankenversicherung und die private Krankenversicherung künftig nebeneinander bestehen können. Im Vergleich zu heute solle das System generationengerecht und sozial sein. Außerdem ginge es um eine Unabhängigkeit von der aktuellen Konjunktur und der demografischen Entwicklung.

Mit der Studie des IfMDA wird das Gesundheitssystem offenbar einmal mehr vorgeführt, geht es doch um harsche Kritik an der GKV ebenso wie an der PKV. So soll es deutliche Änderungen bei den Alterungsrückstellungen in der PKV geben. Sie sollen für Bestandskunden individuell ermittelt werden, ihre Höhe soll dem Versicherten einmal pro Jahr mitgeteilt werden. Die Übertragbarkeit der Rückstellungen soll verbessert werden, damit solle der Wettbewerb der Gesellschaften verschärft werden. Gleichzeitig solle der Wechsel von der GKV in die PKV erleichtert werden, Risikozuschläge sollen begrenzt werden. Ob die Vorschläge Chancen auf eine Umsetzung haben, dürfte sich nach der Bundestagswahl zeigen.

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