Neue PKV Annahmerichtlinien beim Deutschen Ring

Schon zu Mitte Oktober hat der Deutsche Ring seine Richtlinien für die Annahme von Neukunden verändert. In Zukunft müssen neue Versicherte eine Vorversicherung von mindestens 24 Monaten bei einer deutschen Krankenversicherung vorweisen. Im Einzelfall kann sogar ein Nachweis der Vorversicherung verlangt werden.

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In eine ähnliche Richtung geht die zweite Änderung der Annahmevoraussetzung, denn Versicherte haben zukünftig schriftlich zu bestätigen, dass keine Beitragsrückstände bei dem jeweiligen Vorversicherer bestehen. Diese Regelung ist besonders relevant für Versicherte, die ihre Gesellschaft aufgrund einer Beitragserhöhung oder aufgrund allgemeiner Unzufriedenheit wechseln möchten.

Gründe für neue Annahmerichtlinien

Der Hintergrund der geänderten Annahmerichtlinien liegt auf der Hand: Offensichtlich ist die Befürchtung groß, sich säumige Beitragszahler an Land zu ziehen, die der privaten Krankenversicherung zunehmend Schaden zufügen. So hört man in den letzten Monaten verstärkt von Versicherern, die aufgrund ausstehender Beitragszahlungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Mit dem Nachweis, dass keine Beitragsrückstände beim jeweiligen Vorversicherer bestehen, kann eine Gesellschaft recht sicher sein, dass der Neukunde auch zukünftig zuverlässig und pünktlich seinen PKV Beitrag zahlt. Im Wesentlichen kennt man diese Handhabe bereits aus anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Vermietung von Immobilien. Auch hier werden Nachweise vom vorherigen Vermieter verlangt, um ein wenig mehr Sicherheit zu haben.

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