Neue Maßnahmen gegen Beitragsschulden von Krankenversicherten

bett-im-raumNeuregelung zur Senkung von Beitragsschulden beschlossen – In der letzten Woche hat die Bundesregierung einen wegweisenden Beschluss in der gesetzlichen und in der privaten Krankenversicherung auf den Weg gebracht: Mit einer Gesetzesänderung sollen die Beitragsschulden von Krankenversicherten zukünftig endgültig minimiert werden, damit die Rückstände aus ausstehenden Zahlungen nicht mehr in exorbitante Höhen getrieben werden.

[Adsenseresp]

Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung

Während die GKV von einer Senkung des Verzugszinses ausgeht, soll in der PKV der lange ersehnte Notlagentarif greifen. Am Mittwoch wurde der Entwurf des „Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ auf den Weg gebracht. Er ist auf die Probleme ausgerichtet, die mit der Einführung der Krankenversicherungspflicht im Jahr 2007 entstanden. Seit diesem Zeitpunkt hatten sich die Beitragsrückstände für Versicherte enorm angehäuft, unabhängig von dem gewählten Versicherungssystem. Zukünftig wird der GKV-Säumniszuschlag von bisher 60 Prozent auf den ausstehenden Beitrag pro Jahr auf 12 Prozent reduziert, in der privaten Krankenversicherung wird dagegen ein günstiger Notlagentarif eingeführt. Darin werden Versicherte nach der Durchführung des gesetzlichen Mahnverfahrens aufgegangen, der bisherige Versicherungsvertrag ruht dann.

Die Prämie wird mit etwa 100 Euro pro Monat kalkuliert, es besteht eine Versorgung bei akuten Erkrankungen und in der Schwangerschaft. Damit sollen soziale Benachteiligungen in beiden Versicherungssystemen zukünftig besser aufgefangen werden.

[AdsenseBreitresp]

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top