Neue Analyse private Krankenversicherung Unsisex-Tarife

studieFranke und Bornberg wertet die Unisex-Tarife der privaten Krankenversicherung aus – Männer von höheren Beiträgen betroffen und Frauen können sparen – Auf diese Ergebnisse hatte die Branche in den letzten Wochen mit Spannung gewartet: Die erste unabhängige Ratingagentur hat ihre Analyse zu den neuen PKV-Unisex-Tarifen veröffentlicht. Franke und Bornberg führten im Auftrag vom Handelsblatt einen Test mit 17 privaten Krankenversicherern durch, dabei zeigte sich, dass die eingeführten Unisex-Tarife für Männer zu höheren Beiträgen von rund 62 Prozent geführt haben. Frauen dagegen können bei richtiger Auswahl durchaus sparen, so das Ergebnis.

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Beispiele für Beitragsveränderungen der PKV-Tarife

Insgesamt 34 Tarife von 17 Gesellschaften wurden untersucht, Männer müssen je nach Anbieter und Tarif zwischen vier und 62 Prozent mehr für ihre private Krankenversicherung zahlen. Die HanseMerkur hatte mit dem Tarif KVE und VKEH einen Anstieg von 62 Prozent zu vermelden, trotzdem liegen die Kosten für den Unisex-Tarif nur bei knapp 200 Euro pro Monat. Nur vier Prozent mehr zu zahlen haben Männer in der Tarifkombination ASZG, PS3 und VKE, wobei die monatliche Prämie hier bei rund 420 Euro liegt. Frauen könnten dagegen bei der Bayerischen Beamtenversicherung bei einem Wechsel in den Tarif CompactPRIVAT Start deutlich sparen, und auch die Gothaer, der Münchener Verein und die AXA versichern Frauen zukünftig günstiger. Lesen Sie  auch die Fortsetzung: Franke und Bornberg analysiert Unisex in PKV – Sparpotential für Frauen geringer aufgrund erhöhter PKV Leistungen.

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