Mutter-Kind-Kuren

Mutter-Kind-Kuren können angebracht sein bei Müttern, die durch ihre Elternrolle stark belastet sind und die außerdem als gesundheitlich beeinträchtigt gelten. Die Kuren werden als stationäre Kuren durchgeführt, sie finden in einer dafür zugelassenen Kurklinik statt. Jede Mutter-Kind-Kur zielt auf die Vorsorge oder auf die Rehabilitation ab, die übliche Dauer liegt bei drei Wochen.

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Das Therapiekonzept sieht vor, dass das Verhältnis zwischen Mutter und Kind bei einer Kur ebenfalls in dem Mittelpunkt gerückt wird. Falls erforderlich, kann es im Rahmen der Kur ebenfalls behandelt werden, das unterscheidet die Mutter-Kind-Kur von klassischen Kuren, die nur auf das eigentliche Krankheitsbild abstellen.

Eine Mutter-Kind-Kur wird darauf abstellen, eine gesunde Lebensweise zu unterstützen. Sie will den Betroffenen helfen, zukünftig als Familie besser zusammenzuleben und den Alltag reibungsfreier zu bewältigen. Dazu wird während der Kur ein individuelles Therapieangebot für Mutter und Kind zur Verfügung gestellt.

Für viele Betroffene mag der Aufenthalt ohne Kind den besten Erfolg bringen, denn so kann man sich ganz und gar auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Außerdem ist eine Kur gerade für kleine Kinder sehr belastend, sie müssen sich zunächst auf die neue Umgebung einstellen. Im Vordergrund einer Mutter-Kind-Kur steht deshalb immer der Erwachsene, und geht es bei der Kur um die Erhaltung der Erwerbsfähigkeit, ist eine Mutter-Kind-Kur sogar ungeeignet.

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