Mittagspause zur Erholung nutzen

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Auch wenn mehr Arbeit oder vermehrt Stress im Büro auftritt sollte die Mittagspause als Ruhezeit genutzt werden – Unruhige Zeiten mit mehr Arbeit und vielen Terminen kennen heute viele Arbeitnehmer. Doch trotz steigenden Arbeitspensum und vermehrten Stress sollte auf die Mittagspause nicht verzichtet werden.

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Immer wieder fallen Kollegen auf, welche aufgrund der steigenden Arbeitsbelastungen hin und wieder die Mittagspause ausfallen lassen. Einen Gefallen tun sich sie sich selbst und dem Arbeitgeber jedoch damit nicht. Wer ausgeruht aus der Mittagspause kommt hat in der Regel anschließend wieder eine höhere Konzentrationsfähigkeit und kann dementsprechend bessere Leistungen erzielen. Umgekehrt kann ein häufiges Ausfallen einer längeren Arbeitspause zu geistigen und körperlichen Beschwerden führen. Gerade hinsichtlich der psychischen Belastungen ist die Diagnose Burn-Out und auch Depressionen heute kein seltener Befund. Wer sich zusätzlich kaum bewegt könnte noch schneller von Beschwerden betroffen sein.

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Mittagspause richtig nutzen zum Erholen

Wer am eigenen Arbeitsplatz sein Mittagsessen zu sich nimmt, kann lediglich sein Hunger stillen, jedoch nicht eine Auszeit bzw. eine Pause von der Tätigkeit nehmen. Eine Erholung ist so kaum zu erzielen.

Mittagsschlaf besonders gut zum Erholen – Power-Napping
Ein kurzer Mittagsschlaf ist eine der effizientesten Möglichkeiten um die Konzentration und Leistung wieder zu erhöhen. Empfohlen wird eine Schlafdauer von mindestens 10 Minuten und maximal 30 Minuten. Im Englischen wird ein solcher Mittagsschlaf auch als Power-Napping bezeichnet, was so viel bedeutet wie „erholsamer Kurzschlaf“. Auch andere Bezeichnungen sind mittlerweile gängig wie beispielsweise Kraftnickerchen, Energieschlaf oder Superschlaf. Der regelmäßige Mittagsschlaf soll neben einer besseren Regeneration auch für ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt sorgen. Versuche haben zusätzlich gezeigt, dass Power-Napping bzw. der Kurzschlaf zur Mittagszeit eine bessere Erholung und anschließende Leistungsfähigkeit erzielen kann als der Konsum von Kaffee erwirken kann bei keinem Schlaf in der Pause.

Weitere Tipps für die Mittagpause

Gerade wer im Büro arbeitet bewegt sich weniger. Der Gang an die frische Luft ist daher wohltuend und sorgt ebenfalls für Erholung. Ein kurzer Spaziergang ist hier bereits empfehlenswert.

Hinsichtlich der Essensauswahl ist es ratsam keine schweren Mahlzeiten zu wählen. Der anschließende Verdauungsprozess kann zu starker Müdigkeit führen. Hierbei fließt Blut in den Bauch ab, damit es dort die Aufgaben beim Verdauungsprozess übernehmen kann. Dabei wird das Blut für die Aufnahme und den Transport von Nährstoffen eingesetzt. Somit kann es an ausreichend sauerstoffhaltigem Blut im Gehirn fehlen. Wer beim Mittag auf kohlenhydratreichen Lebensmitteln zurückgreift, kann zudem von einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels betroffen sein. Beim darauf folgenden Abfallen des Blutzuckerspiegels stellt sich ebenfalls starke Müdigkeit ein. Damit kann zumindest in der Mittagspause eine Low-Carb-Ernährung eine sinnvolle Mahlzeit darstellen.

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1 Antwort

  1. Das mit dem Mittagsschlaf funktioniert definitiv. Blöd ist nur dass mein Arbeitgeber keine Schlafräume anbietet. Und tatsächlich habe ich die Befürchtung, dass wenn ich einfach an meinem Schreibtisch ein Nickerchen einlege, meine Kollegen das merkwürdig finden würden und ich als Sonderling abgestempelt würde. In anderen Industrieländern wie den USA, Großbritannien oder auch in Japan gehört das Power-Napping ja schon zur Normalität. Im Sommer bietet sich zumindest der Park als Schlaffläche an. Im Winter sieht’s leider schlecht aus. Wäre schön wenn die Erkenntnis, dass ein Mittagsschlaf Leistungsfördernd ist, auch hierzulande Beachtung finden würde und somit mehr als nur eine Akzeptanz demgegenüber entstehen würde.

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