Mehr Frauen von PIP Brustimplantaten betroffen

Gefährliche PIP Brustimplantate in Hessen entdeckt – Glaubt man den aktuellen Medienberichten, dann sind in Deutschland weit mehr Frauen von den gefährlichen Brustimplantaten der französischen Firma PIP betroffen als ursprünglich erwartet: Allein in Hessen liegt die Zahl nicht mehr nur bei rund 70 jungen Patientinnen, sondern bei über 300!

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Mit dieser Schreckensmeldung wussten hessische Medien vor wenigen Tagen aufzuwarten. Zwar werden die betroffenen Frauen von den jeweiligen Kliniken umgehend informiert, doch die Meldung dürfte trotzdem für Unruhe sorgen. Die Entfernung der Implantate aus Billigsilikon wird dringend angeraten, denn die Kissen könnten reißen, so dass sich die gefährliche Masse im Körper verteilen könnte. Für die betroffenen Frauen dürften sich die PIP Brustimplantate nun wie tickende Zeitbomben im Körper anfühlen. Ein wahrer Alptraum für betroffene Frauen, welcher verursacht wurde von kriminellen Herstellern, denen anscheinend alle Mittel recht sind, um den eigenen Gewinn zu maximieren. Wie hoch die Strafe für die Verantwortlichen Personen ausfällt, wird mit Spannung erwartet. Auch wenn bis zum Urteil noch ein wenig vergeht.

Kosten Entfernung PIP Brustimplantate durch Krankenkasse

Zeitungsberichten zufolge wird die medizinische Entfernung von den Krankenkassen gezahlt. Das heißt, dass die medizinisch notwendige Entfernung der PIP Brustimplantate sowohl durch die gesetzlichen Krankenkassen als auch durch die private Krankenversicherung gleichermaßen übernommen werden und ist damit wenigstens ein kleiner Trost für die Betroffenen.

Kosten für neue Brustimplantate

Mit den Nachwehen des Eingriffs müssen vermutlich allerdings die Patienten selbst fertig werden. So ist bisher nicht vorgesehen, dass der Einsatz neuer Silikonkissen von den Krankenkassen übernommen wird. Plant eine Frau eine erneute Operation, um dem Traum von einer schönen Brust auf chirurgischem Weg beizukommen, hat sie diese Kosten vermutlich aus eigener Tasche zu zahlen. Gerade mit diesen Hintergrund wird der verursachte Schaden an den betroffenen Frauen noch deutlicher. Bereits die Nachricht über die PIP Brustimplantate im Körper sorgt für Schrecken. Auch wenn die Krankenkassen die Kosten für die Entfernung der Implantate übernimmt, so ist jede Operation eine starke körperliche und in diesem Fall auch psychische Belastung. Damit einhergeht nun auch der Verlust der angestrebten Brust. Wer erneut eine chirurgisch geformte Brust haben möchte, muss dann abermals tief in die Tasche greifen und für die OP-Kosten selbst aufkommen. Damit entsteht den Versicherten nun auch noch ein wesentlicher wirtschaftlicher Schaden. Nichts desto trotz ist es empfehlenswert einfach bei seiner Krankenkasse noch ein mal nach zu fragen, wie mit dieser Sachlage umgegangen werden soll.

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