Medikamente aus Mutterkuchen

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Eine Biotech-Firma aus Haifa stellt Medikamente aus Mutterkuchen her und erzielt so erstaunliche Ergebnisse.

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Eine israelische Biotech-Firma in Haifa stellt Medikamente aus Mutterkuchen her und erzielt so erstaunliche Ergebnisse. Ist die neue Ära der Medizin damit eingeleitet? Eigentlich ist es biologischer Abfall, doch in Haifa werden Stammzellen aus Plazenten gezüchtet. Man erhofft sich dadurch eines Tages die Linderung oder sogar Heilung schwerer Erkrankungen.

Normalerweise wird die Plazenta nach der Geburt entsorgt. Bisher wurde sie für totes, nutzloses Gewebe gehalten. Heute nutzt man sie. Es reichen bereits 15 Nachgeburten im Jahr, um etwa 150.000 Ampullen mit jeweils 300 Millionen Stammzellen zu produzieren. Diese können, im Gegensatz zu embryonalen Stammzellen, allerdings nur eine kleine Zahl von Zelltypen entwickeln. Dennoch erhoffen sich Mediziner davon den Durchbruch bei der Behandlung von Herzkrankheiten, Parkinson oder Querschnittslähmung.

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