Lässt sich Zucker bedingungslos ersetzen?

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Jetzt soll eine aktuelle Studie zeigen, dass Zucker aller Wahrscheinlichkeit nach auch Alzheimer auslösen könnte.

Zucker, Süßstoff, Zuckerersatzstoffe, welches Produkt soll man konsumieren, welches Süßungsmittel ist schädlich? Immer wieder treten Fragen zu diesem Thema auf. Zucker ist eigentlich beinahe in jedem Lebensmittel zu finden. Ob Eis, Limonade, Kuchen und Ketchup, alles enthält Zucker und zwar meist in beträchtlichen Mengen. Auch wenn jeder von uns weiß, dass zu viel Zucker der Gesundheit schadet, ernähren wir uns meistens viel zu süß. Zucker kann dick und krank machen, kann Diabetes fördern und die die Zähne angreifen.

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Trotz alledem nimmt jeder Deutsche durchschnittlich 34 Kilo Zucker pro Jahr zu sich. Jetzt soll eine aktuelle Studie zeigen, dass Zucker aller Wahrscheinlichkeit nach auch Alzheimer auslösen könnte. An allen anderen Krankheiten, die unser Wohlstand mit sich bringt, sei es Herzinfarkt, Diabetes oder Krebs, soll ebenfalls trägt Zucker eine Teilschuld tragen können.

Die aktuell durchgeführte Studie an Mäusen zeigt jetzt sogar, dass zu viel Zucker im Blut das reinste Nervengift ist und somit im Verdacht steht die Entstehung von Morbus Alzheimer zu begünstigen. Das Gehirn der Tiere, die zu viel Zucker konsumierten, erinnerte in den Gedächtnis-Regionen jedenfalls stark an einen Friedhof von Nervenzellen. Solch ein Bild sieht man auch in den Gehirnen verstorbener Alzheimer-Patienten.

Alzheimer-Patienten leiden, genau wie Zuckerkranke, an einer gewissen Unempfindlichkeit der Nervenzellen gegenüber dem Botenstoff Insulin. Festigen sich diese Erkenntnisse könnte das bedeuten, dass Alzheimer in vielerlei Hinsicht eine Form des Diabetes sein könnte.

Höchste Zeit also darüber nachzudenken, ob sich Zucker gefahrlos und unproblematisch durch kalorienarme oder sogar von Kalorien befreite Alternativen ersetzen lässt.

Die bekanntesten Süßstoffe sind ohne Zweifel Saccharin, Aspartam, Cyclamat und Acesulfam. Neuerdings ist auch das pflanzliche Produkt Stevia in aller Munde. Die Pflanze liefert das Steviolglycosid, das momentan sehr beliebt zum Süßen ist. Aber es gibt auch Zuckeraustauschstoffe, wie zum Beispiel Fructose oder Sorbit. Sie haben allerdings Kalorien.

Die Gefahr, sich an Süßstoff zu gewöhnen und beinahe eine Sucht zu entwickeln ist allerdings durchaus gegeben. Der Gedanke, dass Süßstoff keine oder weniger Kalorien hat lässt viele Menschen recht großzügig und sorglos damit umgehen. Die Geschmacksknospen gewöhnen sich dann sehr schnell an die extreme Süße der chemischen Stoffe. Der Konsum steigt schleichend, aber unaufhaltsam. Irgendwann ist nichts mehr süß genug. Außerdem steht Süßstoff im Verdacht den Appetit anzuregen.

Fazit
Alles in Maßen!
Das ist, wie in fast allen Bereichen des täglichen Lebens, auch bei Süßungsmitteln die Devise.

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1 Kommentar

  1. Es gibt keine physiologische Notwendigkeit für den Zuckerkonsum. Jede Nahrung kann vom Körper zur Freisetzung von Energie genutzt werden, die zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen nötig ist.
    Zucker macht krank und süchtig, dies ist schon gut 40 Jahre bekannt: zuckerersatz-info.de/wirkung-von-zucker/

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