Kuren für Eltern und Mütter häufiger genehmigt

frau-gesichtAnträge für Mutter-Kind-Kuren mit steigenden Genehmigungen?Mutter-Kind-Kuren oder Kuren für Eltern galten bislang im Antragsverfahren als schwierig. Wer eine entsprechende Kur beantragen wollte, musste mindestens beim ersten Antragsversuch mit einer Ablehnung rechnen. Nun scheinen die Genehmigungen durch die Krankenkassen deutlich zu steigen und dafür gibt es auch einen bestimmten Grund.

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Der Grund für gestiegene Genehmigungen von Mutter-Kind-Kuren

Die Münsterländische Volkszeitung berichtete erst kürzlich, dass im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein Westfalen, im Jahr 2012 spürbar mehr Mütter und Väter an einer Kur teilgenommen hatten als in den Jahren zuvor. Der Grund für diesen Anstieg soll nicht darin liegen, dass nun mehr Eltern einen Antrag auf eine Kur stellten, sondern dass hauptsächlich die Bewilligungsquote für Elternkuren gestiegen sei. Die Münsterländische Volkszeitung recherchierte, dass etwa 77 Prozent der Anträge für eine Kur im vergangenen Jahr im Bundesland Nordrhein Westfalen genehmigt wurden.

Die gestiegene Genehmigungsanzahl für Mutter-Kind-Kuren soll insbesondere durch eine Kooperation zwischen den Krankenkassen und der Wohlfahrtsverbände erzielt worden sein. Hierbei soll sich der Entscheidungsprozess für die Prüfung der Kur-Anträge deutlich verändert haben, was anscheinend den Antragsstellern nun zu Gute kommt. Während bisher die Kassen nach eigenen Prüfverfahren eine Entscheidung getroffen hatten, können sie nun auf ein unabhängiges Prüfverfahren zurückgreifen.

Gerade die Ungewissheit der Kurgenehmigung sorgt auch dafür, dass Eltern hier eine entsprechende Absicherung suchen. Ein Beispiel hierfür ist eine private Zusatzversicherung für Kur- und Sanatorium, welche zahlreiche Leistungen für Kurbehandlung erstatten.

Die gesundheitlichen Gründe für eine Kur-Teilnahme sind dabei häufig nicht nur auf eine einzelne Gesundheitsstörungen zurückzuführen, sondern es liegen oft gleich mehrere Krankheitsbilder vor. Diese sind im Besonderen Rückenschmerzen, Erschöpfungszustände, Burn-Out und Schlafstörungen.

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1 Antwort

  1. Interessant diese Nachricht. Ich komme da leider deutlich zu spät. Als ich vor 5 Jahren eine Mutter-Kind-Kur machen wollte, hatten mir alle bereits gesagt, dass der erste Antrag eh abgelehnt wird, da die Kassen kein Interesse daran hätten und es doch nur Kosten für die bedeuten würde. Dementsprechend ruhten bei mir alle Hoffnungen auf den Widerspruch der Ablehnung, welcher jedoch auch abgeschmettert wurde.

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