Krebserregend – Acrylamid in Lebensmitteln

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Foto: ©iStock.com/AlexanderNovikov
Die Lebensmittelbehörde der Europäischen Union warnt aktuell vor krebserregendem Acrylamid in Lebensmitteln.

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Die Lebensmittelbehörde der Europäischen Union warnt aktuell vor krebserregendem Acrylamid in Lebensmitteln. Am häufigsten findet man Acrylamid in Chips, Pommes Frites, Kaffee und Keksen. Aber auch Kräcker, Knäckebrot und Toast enthalten Acrylamid. Durch unsere Verdauung gelangt der Stoff über den Darm in sämtliche Organe des Körpers.

Das Krebs-Risiko steigt!

Beim Braten und Backen von stärkehaltigen Produkten, wie Kartoffeln, entsteht dieser Stoff am häufigsten. Er kann das Krebs-Risiko in allen Altersgruppen deutlich steigern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) warnt daher. Vor allem Kinder und Jugendliche sind wegen ihres geringen Körpergewichtes besonders gefährdet.

Die Zubereitung der Lebensmittel spielt eine wichtige Rolle!

Acrylamid entwickelt sich bei sehr hohen Temperaturen in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit. Dabei ist es egal, ob gebacken, gebraten, gegrillt oder frittiert wird. Studien an Tieren sollen gezeigt haben, dass Acrylamid das Erbgut von Zellen verändern und Krebs auslösen kann. Es können auch Nervenschädigungen entstehen.

Welche Mengen schädlich sind, kann man bis heute noch nicht genau sagen. Leider gibt es bisher keine Grenzwerte für Acrylamid in Lebensmitteln. Man kennt lediglich Richtwerte für einzelne Gruppen von Produkten. Besonders Babys und Kinder sollten daher nicht übermäßig viel von den hier genannten Lebensmitteln zu sich nehmen.

Es empfiehlt sich beim Braten, Backen und Frittieren auf zu starke Bräunung und zu hohe Temperaturen zu verzichten.

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