Krebs-Patienten und Mangelernährung

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Bereits im Jahre 2010 wurde festgestellt, dass in deutschen Krankenhäusern Unter- und Mangelernährung ein häufiges und zunehmendes Problem ist.

Etwa ein Viertel der Patienten, die in Deutschland an Krebs erkranken, sollen nicht an den Folgen der schrecklichen Krankheit, sondern an einer Mangelernährung sterben. Dies geht aus einem Interview in der Online Ausgabe pressefreiheit-in-deutschland.de mit Prof. Markus Masin vom Universitätsklinikum Münster hervor. Das wären somit mehr als 50.000 Todesfälle jedes Jahr. Die Deutsche Krebsgesellschaft sieht daher einen sehr dringenden Handlungsbedarf und schlägt Alarm.

Beklagt wird, dass es zu diesem sehr wichtigen Thema viel zu wenig Informationen gibt, obwohl die richtige Ernährung für Krebspatienten von größter Bedeutung ist.

Bereits im Jahre 2010 wurde festgestellt, dass in deutschen Krankenhäusern Unter- und Mangelernährung ein häufiges und zunehmendes Problem ist, von dem ganz besonders Krebs-Patienten betroffen sind. Aufklärung ist daher äußerst dringend notwendig, denn die richtige Ernährungstherapie kann wahre Wunder wirken und somit Leben retten. Trotzdem scheint bis heute diesem Thema nicht ausreichend Aufmerksamkeit entgegengebracht zu werden um den schlechten Ernährungszustand von Patienten zu erfassen und zu verbessern. Oft wird einfach schlichtweg übersehen, was eine gute Ernährungs-Therapie für Patienten tun könnte. Denn eine richtige Ernährung gehört zum gesamten Behandlungskonzept unbedingt dazu und müsste eigentlich sogar gesetzlich verpflichtend eingeführt werden. Es wäre daher dringend notwendig das Thema Ernährung mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.

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