krankenversicherungslexikon: S

Sachleistungsprinzip

Der Begriff des Sachleistungsprinzips stammt aus der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier erhält der Versicherte eine Sachleistung, er muss keine Vorleistung an den Erbringer der Leistung bieten. Konkret manifestiert sich das Sachleistungsprinzip daran, dass jeder Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Arzt oder in eine Klinik geht und sich dort ohne weitere Geldleistung behandeln lässt. Die Abrechnung der Behandlung erfolgt zwischen dem Erbringer der Leistung und der Krankenkasse. Der Patient hat keinen Zugriff auf die jeweilige Abrechnung.

Sauerstofftherapie

Sauerstoff ist für ein gesundes Leben ein essenzieller Stoff, der zur Energiegewinnung des Körpers unverzichtbar ist. Eine Mangelversorgung mit Sauerstoff verursacht dauerhafte Schäden, die sogar irreparabel sein können. Deshalb kann eine Sauerstofftherapie als Naturheilkundeverfahren der ideale Weg sein, um chronische und akute Beschwerden zu lindern.

Schadenquote

Unter der Schadensquote versteht man den Anteil der Schäden, den ein Versicherer tatsächlich begleicht. Die Schadensquote hat einen direkten Einfluss auf die Höhe der Beiträge einer Versicherung, denn je höher die Schadensquote, desto größer ist die Anzahl der Schäden, die der Versicherer gezahlt hat.

Sonderkündigungsrecht

Das Sonderkündigungsrecht in der privaten Krankenversicherung kommt insbesondere dann zur Anwendung, wenn Beitragserhöhungen vom Versicherer vorgenommen werden.

Standardtarif

Der Standardtarif ist ein einheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung, der sich durch einen gesetzlich begrenzten maximalen Beitrag auszeichnet und der einen Versicherungsschutz entsprechend dem Niveau der gesetzlichen Krankenkassen bietet. Der Standardtarif wurde im Jahr 1994 ins Leben gerufen. Er erfüllt in gewisser Weise eine Schutzfunktion, denn er spricht Versicherte an, die aus einer finanziellen Notlage heraus einen günstigen Versicherungsschutz benötigen.