krankenversicherungslexikon: B

Badekur

Die Badekur gehört zu den ambulanten Kuren, sie dient in der Regel der Vorsorge von Erkrankungen, und sie wird in einem anerkannten Kurort im örtlichen Gesundheits- oder Kurzentrum durchgeführt. Eine ambulante Kur zielt darauf ab, eine Erkrankung oder die Verschlimmerung einer bestehenden Erkrankung zu verhindern.

Bandagen

Bandagen sind Hilfsmittel, die Körperteile und Gelenke umschließen oder die eng am Körper anliegen. Es gibt sie als Standardanfertigung in vorkonfektionierter Form, doch auch Maßanfertigungen sind auf dem Markt erhältlich.

Behandlungsfehler

Unter einem Behandlungsfehler versteht man einen Eingriff von Ärzten und Zahnärzten, die abweichend von den geltenden Grundsätzen und medizinischen Regeln erfolgt sind und die deshalb zu einem gesundheitlichen Schaden geführt haben.

Beihilfe Private Krankenversicherung

Krankenversicherungslexikon – Beamte und Beamtenanwärter erhalten von ihren Dienstherren einen Zuschuss zu ihren Krankheits- und Behandlungskosten, die sogenannte Beihilfe

Beitragsbemessungsgrenze

Krankenversicherungslexikon – Die Beitragsbemessungsgrenze stammt aus der gesetzlichen Krankenversicherung und ist nicht mit der Versicherungspflichtgrenze zu verwechseln

Beitragsstabilität

Das Kriterium der Beitragsstabilität in der Krankenversicherung ist für die Wahl der passenden Krankenkasse von großer Bedeutung. Sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung sehen sich der Problematik kontinuierlich steigender Beiträge gegenüber. Dank...

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Betriebliche Gesundheitsförderung stößt in den letzten Jahren mehr und mehr auf das breite Interesse von Unternehmen und Öffentlichkeit, denn sie ist sehr geeignet, die gesundheitlichen Beanspruchungen der Arbeitnehmer positiv zu beeinflussen. Sowohl psychische als auch physische Belastungen, die aus der heutigen Arbeitswelt resultieren, lassen sich mit einem passgenauen Gesundheitsmanagement und der richtigen betrieblichen Gesundheitsförderung steuern und zum Positiven verändern.

Bewegungsmangel

Der Begriff Bewegungsmangel ist in der privaten Krankenversicherung nicht eindeutig definiert. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass ein Mensch, der eine überwiegend sitzende berufliche Tätigkeit ausübt und der sich in seiner Freizeit nicht sportlich betätigt, an Bewegungsmangel leidet. Häufig wird sich der Mangel an Bewegung durch Übergewicht manifestieren. Mindestens aber dürfte ein schlechter gesundheitlicher Allgemeinzustand die Folge von mangelnder körperlicher Betätigung sein.

Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index (BMI) gilt als ein sehr gebräuchlicher Orientierungswert bei der Beurteilung des Körpergewichts. Er wird errechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Meter geteilt wird. Nach einer Maßgabe der Weltgesundheitsorganisation sind Erwachsene bei einem Body-Mass-Index von über 25 übergewichtig, liegt der BMI über 30, ist man stark übergewichtig. Beträgt der BMI dagegen einen Wert von unter 18,5, ist das ein Zeichen für Untergewicht.

Bonusheft

Das Bonusheft ist gesetzlich Versicherten vor allem im Zusammenhang mit dem Besuch beim Zahnarzt bekannt. Dort wurde es im Jahr 1989 als Nachweis der durchgeführten Vorsorge eingeführt, es bestätigte einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

Bonusprogramme und Bonustarife gesetzliche Krankenkasse GKV

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten diverse Bonustarife an. Im Rahmen der Bonustarife erhalten die Versicherten Geldprämien ausgezahlt, wenn sie bestimmte Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen oder an Sportkursen teilnehmen. In der Regel liegen die geleisteten Boni der Krankenkassen zwischen 50 Euro und 200 Euro pro Jahr.

Bonuszahlung PKV

Eine Bonuszahlung bedeutet in der PKV, dass auf den Versicherungsbeitrag ein bestimmter Rabatt gewährt wird