Krankentagegeldtarife im Test

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Top-Bewertungen für Tarif T43 der HanseMerkur, Tarif uni-KT 43 der uniVersa und der Baustein T42+ der Barmenia

Für Selbständige sind sie ebenso eine dringend erforderliche private Zusatzabsicherung wie für Arbeitnehmer, die gut verdienen: Ohne eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung kommt man angesichts der geringen Leistungen der gesetzlichen Kassen bei einer langwierigen Erkrankung kaum aus. Ab dem 43. Tag der Krankschreibung greift der Anspruch auf Zahlung eines gesetzlichen Krankengeldes, das nur 70 Prozent des Bruttoeinkommens und maximal 90 Prozent des letzten Nettoeinkommens beträgt. Die monatliche Differenz macht dann schnell eine hohe dreistellige Summe aus, deren Verlust man erst einmal verschmerzen muss. Zieht man in Betracht, dass lange Krankenphasen vor allem in Branchen mit einem hohen Anteil an körperlicher Arbeit durchaus an der Tagesordnung sind, wird schnell klar, wie wichtig eine zusätzliche finanzielle Absicherung im Krankheitsfall ist.

Eine gute private Zusatzversicherung sollte zeitlich unbegrenzt leisten, die Höhe des Krankentagegeldes ist individuell zu vereinbaren. Allerdings darf die Summe aus gesetzlichem und privatem Krankengeld den tatsächlichen Einkommensausfall nicht überschreiten. Da fast jeder Versicherer mehrere Tarife im Bereich Krankentagegeld anbietet, ergibt sich eine vielfältige Tariflandschaft, die recht unübersichtlich ist.

Wichtig ist deshalb die Leistung der Police. Der Versicherer sollte auf ein ordentliches Kündigungsrecht aufgrund einer Krankheit verzichten. Eine Erhöhung des Krankentagegeldes sollte ohne Gesundheitsprüfung möglich sein, wenn das Einkommen steigt. Und schließlich sollte ein reibungsloser Übergang von der Krankengeldphase in die BU-Rente möglich sein.

Im aktuellen Test des Analysehauses KVpro konnten sich die HanseMerkur mit dem Tarif T43, die uniVersa mit ihrem uni-KT 43 und die Barmenia mit dem Baustein T42+ auf den besten Plätzen behaupten.

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