Kosten Pflegeheim Zuzahlungen sind 2018 stark gestiegen

Kosten Pflegeheim Zuzahlungen
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Steigende Kosten Pflegeheim Zuzahlungen: Als Grund für die steigende Zuzahlung werden die Vorgaben der Bundesländer für die Personalausstattung der Heime aufgeführt.

Innerhalb eines Jahres sind die Kosten für eine Unterbringung im Pflegeheim erheblich gestiegen. Das geht aus aktuellen Medienberichten hervor. In der Zeit von Mai 2017 bis Mitte 2018 hat sich der Eigenanteil im Durchschnitt um acht Prozent erhöht. Das entspricht einer Summe von gut 1.830 Euro. In Nordrhein-Westfalen müssen Versicherte die höchste Zuzahlung leisten, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern beträgt der Selbstbehalt nur rund 1.200 Euro. Diese Zahlen sind erschreckend, und sie zeigen, wie wichtig die private Vorsorge im Pflegefall ist.

Gründe steigende Kosten Pflegeheim Zuzahlungen

Rund 800.000 Menschen sind in Deutschland in einem Pflegeheim untergebracht. Sie müssen seit einigen Monaten mit einem höheren Eigenanteil rechnen. Als Grund für die steigende und regional sehr unterschiedliche Zuzahlung werden die Vorgaben der Bundesländer für die Personalausstattung der Heime aufgeführt. Noch im Januar 2018 lag der Durchschnitt bundesweit bei 1.750 Euro. Eine Zuzahlung leisten muss der Bewohner eines Pflegeheims, wenn die Pflegekosten nicht von der gesetzlichen Pflegeversicherung abgedeckt sind. In Thüringen beträgt dieser Satz im Durchschnitt 338 Euro, in Berlin dagegen schon 1.150 Euro. Hinzu kommen die Auslagen für die Verpflegung und für die Unterkunft und ein Anteil an den Investitionen, die ebenfalls nicht vollständig von der Pflegekasse übernommen werden. Alle Zahlen beruhen auf den Daten, die der Verband der privaten Krankenversicherung kürzlich in 11.000 Einrichtungen für die vollstationäre Pflege erhoben hat. Die Zahlen sind aussagekräftig, weil mit diesen 11.000 Heimen ein großer Teil der insgesamt 13.000 Pflegestätten abgedeckt ist.

Kosten Pflegeheim Zuzahlungen: Vorsorge wichtig

Die Untersuchung zeigt erneut, wie wichtig es ist, privat für den Pflegefall vorzusorgen. Sofern ein Versicherter den Eigenanteil nicht aus seiner Rente oder anderen regelmäßigen Einkünften tragen kann, ist in der Regel vorhandenes Vermögen einzusetzen. Dazu gehört auch eine Immobilie. Reicht dieses Vermögen nicht, besteht natürlich die Möglichkeit, staatliche Unterstützung anzufordern. Um das zu vermeiden, hilft nur eine zusätzliche private Pflegeversicherung.

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