Keine Weichmacher in der Schwangerschaft

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Foto: ©iStock.com/KristinaGreke
Eine aktuelle Studie macht darauf aufmerksam, dass das Benutzen von Plastik-Geschirr und Kunststoff-Behältern, die Weichmacher enthalten, schon beim Ungeborenen der Auslöser für ein späteres Asthma sein können.

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Üblicherweise dauert eine Schwangerschaft vierzig Wochen. Das sind gefühlvolle und aufregende Monate zugleich, die noch dazu viele Fragen aufwerfen. Jede Frau wünscht sich natürlich eine glückliche und unbeschwerte Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes. Einige wesentliche Faktoren müssen dazu allerdings beachtet werden. Eine aktuelle Studie macht beispielsweise darauf aufmerksam, dass das Benutzen von Plastik-Geschirr und Kunststoff-Behältern, die Weichmacher enthalten, schon beim Ungeborenen der Auslöser für ein späteres Asthma sein können.

Wer also seine Kinder davor bewahren möchte später eventuell an Asthma zu erkranken, sollte während der Schwangerschaft unbedingt darauf verzichten seine Lebensmittel in Kunststoffbehältern aufzubewahren. Das Gleiche gilt für die Zubereitung von Speisen oder Getränken in der Mikrowelle. Hier sollte ebenfalls besser Glas- oder Porzellangeschirr benutzt werden.

Die Deutsche Lungenstiftung gibt dazu folgende Erklärung ab:

Kunststoffe enthalten meist chemische Verbindungen aus der Gruppe der Phthalate. Das sind die sogenannten Weichmacher. Zwei dieser Weichmacher, nämlich BBP und DBP erhöhen bei Kindern das Risiko an Asthma zu erkranken.
In einer acht Jahre dauernden Studie hat man Urinproben von 300 Schwangeren Frauen und später auch von ihren Kindern untersucht. Sie wurden auf eventuell enthaltene Weichmacher-Belastungen kontrolliert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse wurden im Zusammenhang mit einer Asthma-Erkrankung bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren ausgewertet. Es zeigte sich, dass bei stärkerer Belastung mit Weichmachern vor der Geburt, also in der Schwangerschaft, das Risiko ein Asthma zu entwickeln stark erhöht war.

Achtung!
Auch in Teppichen aus Vinyl sowie in verschiedenen Kosmetika sind Phthalate enthalten. Daher sollten schwangere Frauen, unter anderem, auf geruchsfreie Seifen-Produkte und Waschmittel umsteigen.

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