Kaffee als Alzheimerprophylaxe?

Kaffee entpuppt sich immer mehr als ein gesundes Getränk. Insbesondere die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien stehen im Verdacht gesunde Auswirkungen auf den Körper zu besitzen. Und auch die positiven Eigenschaften auf das Herz-Kreislaufsystem scheinen sich immer mehr zu verdichten. Nun zeigt eine neue Studie, dass mit regelmäßigem Konsum von Kaffee das Risiko an Alzheimer oder Parkinson spürbar verringert werden kann.

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Die Wirkung von Kaffee und Alzheimer

Die Studie zeigte, dass Kaffee insbesondere im Gehirn seine starke Wirkung entfaltet. Hierbei ist eine äußerst komplexe Hirnregion betroffen und auch eben jene Hirnregion welche bei Alzheimer in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Ergebnisse der Studie untermauern bereits vorangegangene Studien, welche einen positiven Effekt gegenüber Alzheimer und Parkinsonerkrankungen bereits nachgewiesen haben.

Leben Kaffeekonsumenten länger?

Studien zeigen, dass der Kaffeekonsum tatsächlich die Gesundheit positiv beeinflusst. Allerdings zeigen Studien auch, dass starke Kaffeetrinker häufig auch deutlich mehr Zigaretten konsumieren, weniger Sport treiben und auch häufiger Alkohol konsumieren. Solche Angewohnheiten sind der Gesundheit so abträglich, dass der positive Effekt des Kaffeetrinkens vermutlich wieder aufgehoben wird. Gerade der Konsum von Zigaretten ist dabei sehr deutlich. Eine große Studie aus den USA (NIH AARP Diet and Health Study) hat gezeigt, dass bei den Männern die keinen Kaffee tranken durchschnittlich nur knapp fünf Prozent Raucher waren. Bei der Gruppe der Männer mit dem höchsten Kaffeekonsum (ab sechs Tassen pro Tag) ist der Anteil der Raucher sieben Mal so hoch und beträgt knapp 35 Prozent. Vielleicht ist gerade die aufputschende Wirkung bei erhöhtem Kaffeekonsum der Grund für den erhöhten Zigarettenkonsum, welche durch den Konsum von Nikotin ausgeglichen werden soll.

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