Intervalltraining als Lösung für Sportmuffel?

Wer abnehmen und zudem auch sportlich sein möchte, der wird sich mit den Themen Ernährung und Sport auseinandersetzen müssen. Und gerade beim Thema Sport galt bisher das Ausdauertraining als wirksamstes Mittel. Nun zeigt eine neue Studie aus den USA, dass es auch ohne langes und quälendes Ausdauertraining geht.

Intervalltraining mit verblüffenden Ergebnissen

Das Thema Abnehmen wird häufig mit Attributen wie Verzicht und Quälerei verbunden. Langes Joggen oder Fahrradfahren ist anstrengend und kostet zudem viel Zeit. Viele Menschen schrecken schon allein wegen diesen Faktoren vor Ausdauersport zurück. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass ein kurzes Intervalltraining bereits relativ viel Energie verbrennen kann und somit beim Abnehmen eine gute Hilfe ist. Die Vorteile die sich hierbei ergeben liegen klar auf der Hand. In deutlich kürzerer Zeit als beim herkömmlichen Ausdauersport, können zählbare Ergebnisse erzielt werden. Der zeitliche Aufwand soll lediglich 25 Minuten pro Tag betragen, wobei der Großteil der sportlichen Betätigung als Erholungsphasen gelten.

So funktioniert das Intervalltraining

Die Gesamt-Trainingszeit beträgt bei dem vorgestellten Intervalltraining 25 Minuten. Innerhalb dieser 25 Minuten wird fünf Mal für 30 Sekunden die maximale sportliche Aktivität geleistet. Dies kann beispielsweise durch jeweils 5 Sprints geschehen oder durch maximales Pedaltreten auf dem Fahrrad bei der schwersten Stufe. Der Effekt der dann Eintritt sorgt für das entsprechende Ergebnis. In den darauf folgenden 24 Stunden verbrennt der Körper etwa 200 Kilokalorien mehr als sonst.

Chance für Sportmuffel?

Der Vorteil des geringeren zeitlichen Aufwands spricht klar für eine Verbesserung, so dass auch Sportmuffel hier eine Möglichkeit finden könnten; so zumindest die Theorie der Forscher. Doch Intervalltraining ist keinesfalls ein lockerer Spaziergang. Das Gegenteil ist eher der Fall. Von Nichts kommt Nichts und so ist auch das Intervalltraining zwar sehr kurz aber auch sehr intensiv und damit auch anstrengend. Daher bleibt es zu bezweifeln, dass Sportmuffel hier eher eine Möglichkeit zur sportlichen Betätigung nutzen.

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