Intelligenzerkennung aus den Gesichtszügen

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Studie zur Intelligenzerkennung: Die Intelligenz von Männern ist relativ oft direkt aus dem Gesicht ablesbar

Der IQ eines Menschen steht ihm möglicherweise doch im Gesicht geschrieben – aber nur der eines Mannes. Das legt eine Studie der Prager Karls-Universität nahe, deren Ergebnis seit dem Frühjahr 2014 vorliegt. Das Fachjournal „PLOS One“ berichtet darüber in seiner neuesten Ausgabe. Die tschechischen Wissenschaftler unter der Leitung von Karel Kleisner hatten je 40 Frauen und Männer auf ihre Intelligenz getestet und parallel die Gesichtsmerkmale der Probanden ausgewertet. Es entstanden 80 Porträtfotos, die anschließend 160 Testpersonen zur Kontrolle vorgelegt wurden.

IQ des Mannes sofort erkennbar

Das erstaunliche Ergebnis der Untersuchung lautete: Ja, die Intelligenz von Männern ist relativ oft direkt aus dem Gesicht ablesbar, sie steht ihnen, wie es der Volksmund treffend formuliert, „auf die Stirn geschrieben“. Die entsprechenden Gesichtsmerkmale waren eine große Nase, ein überdurchschnittlich weiter Abstand zwischen beiden Augen sowie der ausgeprägte Mund. Das stimmte mit den Ergebnissen aus dem Intelligenztest überein. Identifizieren konnten die Testpersonen aber in statistisch signifikanter Größenordnung nur die Intelligenz der Männer, bei den Frauen tappten sie nahezu komplett im Dunkeln. Hierfür fehlt den Wissenschaftlern bislang eine Erklärung.

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