Informationen und Transparenz private Krankenversicherung

VDI-Nachrichten mahnt Transparenz in der privaten Krankenversicherung (PKV)
Versicherte in der privaten Krankenversicherung gelten landläufig als privilegiert. Doch gerade privat Versicherte sehen sich massiv mit dem Problem steigender PKV Beiträge konfrontiert. Glaubt man statistischen Angaben des Bundes der Versicherten (BdV), liegen die aktuell bekannten Beitragssteigerungen zwischen fünf Prozent pro Jahr und 100 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Damit kann eine Beitragssteigerung in der privaten Krankenkasse gerade im Alter fast zur finanziellen Bedrohung werden.

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Informationsmöglichkeiten zu den Rechten der PKV Versicherten nicht ausreichend
Die Möglichkeiten der privat Versicherten, ihre Beiträge für die Krankenversicherung zu senken, werden in der Presse immer wieder hinlänglich diskutiert, doch nach wie vor sind viele Versicherte völlig unzulänglich über ihre Wechselmöglichkeiten informiert (Wir berichteten: Finanztest bestätigt Recht zum Wechsel bei PKV Beitragserhöhung). Denn gerade bei Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung gelten besondere Regelungen hinsichtlich des PKV Wechsels.

VDI-Nachrichten mahnt zu mehr Transparenz in der privaten Krankenversicherung

Entsprechend mahnt VDI-Nachrichten dann auch mehr Transparenz in der privaten Krankenversicherung an. Die Versicherten müssen verlässlichere Informationen erhalten, welche Möglichkeiten sie haben, ihre Krankenkassenbeiträge kostengünstiger zu gestalten. Dieses Wissen müssen sie rechtzeitig präsent haben, im Idealfall schon bevor es zu einer der regelmäßigen Prämienerhöhungen kommt. Eine besondere Rolle spielt dabei das Wechselrecht nach § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes. Danach können Versicherte in einen PKV Tarif mit niedrigerer Prämie wechseln, wenn der Versicherer die Preise erhöht. Viele Gesellschaften unterlassen es aber schlicht, ihre Kunden hier ausreichend zu informieren. Schon deshalb ist die Forderung nach mehr Transparenz absolut nachvollziehbar!

Tipps der Redaktion:

PKV Wechsel nur mit Bedacht

Die aktuelle Kritik hinsichtlich der Informationsweitergabe seitens der PKV Anbieter, könnte als eine Form des Nachspiels zu den Beitragserhöhungen zu Beginn des Jahres verstanden werden. Immer wieder wurde über unzureichende Transparenz berichtet und über Versicherte, welche deshalb verärgert sind. Die Verärgerung ist durchaus nach zu vollziehen, wenn man bedenkt, dass es sich bei der Entscheidung für einen bestimmten Tarif der Krankenversicherung um eine wichtige und üblicherweise langfristigen Entscheidung handelt. Im schlimmsten Falle könnte das Resultat fehlender Informationen darin liegen, dass betroffene Versicherte in der Krankenvollversicherung nach einen Preisvergleich PKV sogleich eine Wechselentscheidung treffen und den PKV Anbieter wechseln. Dann verliert die Krankenkasse einen Kunden oder anders ausgedrückt; einen Beitragszahler. Viel bedenklicher können aber die Konsequenzen für den Versicherten werden. Wer zuvor nicht überprüft hat, ob die Altersrückstellungen für die private Krankenversicherung mit zur neuen Gesellschaft genommen werden können, könnte eine böse Überraschung erleben. Denn die Rückstellungen sollen im Alter für stabile PKV Beiträge sorgen. Eine zuvor transparente Informationsweitergabe hinsichtlich adäquater Wechselmöglichkeiten innerhalb der Gesellschaft, hätte in einen solchen Fall gute Aussichten auf Erfolg.

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