Im Alter aufhören mit Rauchen

Viele ältere Raucher resignieren an ihrer Nikotinabhängigkeit und glauben, dass es im Alter eh zu spät ist um mit dem Rauchen aufzuhören. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass es mitnichten im Alter zu spät ist um mit dem Rauchen aufzuhören. Demnach sinkt auch noch jenseits des 60. Lebensjahres das Sterberisiko signifikant.

Jetzt kostenlose Beratung für die Berufsunfähigkeitsversicherung anfordern (hier klicken) >>

Studie Raucher Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Die neuerliche Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) bringt erfreuliche Ergebnisse zu Tage. Dabei wird deutlich, dass es praktisch nie zu spät ist um mit dem Rauchen aufzuhören. Eines der Erkenntnisse zeigt, dass das Sterberisiko nach dem Beenden des Nikotinkonsums im Zeitverlauf deutlich sinkt. Wobei die Information nicht verschwiegen werden darf, dass lebenslange Nichtraucher immer noch ein geringeres Sterberisiko haben als ehemalige Raucher.

Die Studie hat sich insbesondere mit der Sterblichkeit von Rauchern beschäftigt, welche das 60. Lebensjahr überschritten haben. Dabei soll die Sterblichkeit bei Menschen über 60 Jahren, welche rauchen, etwa doppelt so hoch sein wie bei Nichtrauchern. Die erfreuliche Nachricht in dieser Studie zeigt die sinkende Sterblichkeit von ehemaligen Rauchern in dieser Altersgruppe. Diese liegt nur noch um etwa ein Drittel höher als bei lebenslangen Nichtrauchern. Zusätzlich ist die Erkenntnis wichtig, dass je länger der Zeitraum des Nichtrauchens beträgt, desto geringer wird das Sterblichkeitsrisiko.

Gute Gründe um mit dem Rauchen aufzuhören

Studien und Statistiken zu diesen Thema weisen immer wieder beindruckende Zahlen mit einer hohen Aussagekraft nach. Die Aussage aus der aktuellen Studie der Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), sollte allen Rauchern zeigen, dass es zu jedem Zeitpunkt sinnvoll ist, um das Rauchen zu beenden. Daneben gibt es auch beängstigende Statistiken, welche jedem Menschen klar machen sollten, dass Rauchen die Sterblichkeit deutlich fördert. Erst kürzlich berichteten wir über die Erkenntnis, dass rund 300 Menschen allein in Deutschland jeden Tag an den Folgen des Rauchens sterben (Wir berichteten: Rauchen – vermeidbare Erkrankungen; 31. Mai 2012). Neben all diesen Zahlen, welche jedem Raucher zu denken geben müsste, sind es aber auch noch eine Reihe weiterer Faktoren, welche gegen das Rauchen von Zigaretten sprechen. Diese Liste der Gegenargumente ist unfassbar lang, so dass wir hier nur einige nennen möchten:

  • Rauchen schadet der Gesundheit und erhöht das Sterblichkeitsrisiko
  • Rauchen kostet Geld
  • Rauchen ist gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert
  • Rauchen ist häufig eine Suchtkrankheit, welche behandelt werden sollte

Obgleich wir hier nur einen sehr kleinen Ausschnitt von Argumenten zeigen, welche gegen das Rauchen sprechen, so sollten diese jedoch bereits genug Gründe liefern. Und obwohl die meisten Raucher all diese Gründe kennen, schaffen sie es dennoch nicht das Rauchen sein zu lassen. Der Grund hierfür dürfte schnell zu finden sein. Denn beim Rauchen handelt es sich um eine handfeste Sucht, welche demzufolge als Suchtkrankheit einzuordnen ist.

Das könnte Dich auch interessieren...