Hitze und Sport – Den Wald meiden

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Sport im Sommer: Untersuchungen zufolge kommt es in erster Linie auf den richtig gewählten Zeitpunkt und den perfekten Ort für das Training an.

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Hohe Ozon-Belastung und große Hitze sind nicht in jedem Fall die Feinde von sportlichen Aktivitäten. Allerdings muss man sich zwingend an einige, wichtige Regeln halten, welche die Gesundheit bei heißem Wetter schonen helfen.

Selbst extreme Werte um die 34 Grad, verbunden mit einer hohen Ozon-Konzentration bis 180 Mikrogramm, sind kein Grund die sportlichen Aktivitäten ausfallen zu lassen. Davon ist Prof. Ingo Froböse, vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule in Köln, fest überzeugt. Seinen Untersuchungen zufolge kommt es allerdings in erster Linie auf den richtig gewählten Zeitpunkt und den perfekten Ort für das Training an. Der frühe Morgen oder der späte Abend bieten sich da am ehesten an. Gerade beim Ausdauertraining ist dieser Ratschlag dringend zu beachten.

Bitte nicht im Wald sportlich werden

Man mag es kaum glauben, aber das Ausdauertraining in der freien Natur, beispielsweise im Wald, soll alles andere als richtig sein und tut dem Körper gar nicht gut. Denn gerade im Wald oder auf dem Land soll die Konzentration von Ozon an heißen Sommertagen besonders hoch, viel höher als in der Stadt sein! Durch die vielen anderen Schadstoffe, die in der Stadtluft zu messen sind, wird das Ozon nahezu vollständig abgebaut. Die eigentlich deutlich reinere Wald- und Landluft hingegen hat keine Chance, sich gegen die hohen Ozonwert zu wehren, dort bleibt die Konzentration fast vollständig erhalten. Andere Schadstoffe fehlen hier nämlich fast gänzlich und so kann der Smog hier nicht aufgebraucht werden.

Ozon ist aber, wie allgemein bekannt, sehr gesundheitsschädlich. Es reizt die Schleimhäute und auch die empfindlichen Augen. Das kann Kopfschmerzen, Husten und Atembeschwerden verursachen und sogar die Funktion der Lunge deutlich einschränken. Die höchsten Werte finden sich meist zwischen 14 und 17 Uhr.

Ganz wichtig ist es außerdem, den Körper nach der sportlichen Aktivität deutlich zur Ruhe kommen zu lassen. Dabei helfen besonders gut kalte Bäder.

Wichtig beim Sport im Sommer:

  • auf passende Kleidung achten
  • Schatten suchen
  • viel isotonische Sportgetränke zu sich nehmen

In den heißen Sommermonaten sollte man auch überlegen, den geliebten Sport in der freien Natur nach drinnen zu verlegen. Das kann im Fitnessstudio oder in den eigenen vier Wänden sein. Dort darf man dann aber bitte nicht am Mittag lüften, wenn die Ozonwerte am höchsten sind, sondern lieber am kühleren Morgen.

Fettes Essen belastet den Kreislauf bei hohen Temperaturen zusätzlich. Besser ist es, leicht verdauliche Speisen zu sich zu nehmen. Viele Vitamine und Nährstoffe tun bei Hitze besonders gut. Kaffee oder schwarzer Tee sind dagegen belastend, von Alkohol ganz zu schweigen.

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