Hafer-Kur bei Typ-2-Diabetes hilfreich?

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Zurzeit werden in einer neuen Studie zwei kalorienarme Diätformen miteinander verglichen.

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Hafer-Kuren in der Diabetes-Therapie werden von Ärzten wieder neu entdeckt. Denn Hafer soll sich bei Typ-2-Diabetes positiv auswirken. Er hilft dabei die Insulinempfindlichkeit auszugleichen, wenn die Zellen nicht mehr auf das Hormon reagieren und der Blutzuckerspiegel dadurch steigt. Viele Ärzte sind mittlerweile der Ansicht, dass Hafer-Kuren dabei helfen können, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Neue Studie zu kalorienarmen Diätformen

Vierzehn Typ-2-Diabetiker, die zwei Tage lang ausschließlich kalorienreduzierten, gekochten Haferbrei konsumierten, konnten ihre tägliche Insulindosis daraufhin erheblich senken. Dieser Erfolg hielt sich sogar einige Wochen lang.

Zurzeit werden in einer neuen Studie zwei kalorienarme Diätformen miteinander verglichen. Die eine Kost besteht ausschließlich aus Mahlzeiten mit Hafer, die andere Ernährung ist eine eher kohlenhydratreichere Mischkost. Schon jetzt lässt sich absehen, dass die Patienten der Hafer-Diät erfolgreicher sind.

Dass Hafer so erfolgreich eingesetzt werden kann, liegt an ganz bestimmten löslichen Ballaststoffen, die in ihm stecken. Es sind sogenannte Betaglucane. Sie verzögern die Aufnahme von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut. Ein schneller Blutzucker-Anstieg bleibt dadurch aus.

Fazit
Bis heute ist es wissenschaftlich noch nicht eindeutig bewiesen, dass Hafer-Kuren wirksam sind. Doch immer mehr Diabetologen interessieren sich dafür. Vielleicht wird Hafer über kurz oder lang doch als Ernährungstherapie gegen Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes eingesetzt. Weitere Studien sind notwendig, um die bisher gewonnenen Erkenntnisse zu untermauern.

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