Häufigste Krebserkrankung Hautkrebs

Urlaub-Pool-MeerDie Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) weist aktuell daraufhin, dass der gefährliche Hautkrebs noch immer nicht im Bewusstsein der Bürger ist und damit weithin unterschätzt wird. Knapp 200.000 Neuerkrankungen pro Jahr sprechen hier eine eindeutige Sprache. Dabei kann durch entsprechendes Verhalten eine gute Vorsorge gegen diese Erkrankungen erfolgen.

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Die unterschätzte Krankheit Hautkrebs

Weshalb gerade der am häufigsten auftretende Krebs so unterschätzt wird, könnte mit den allgemeinen positiven Assoziationen mit der Sonne zu tun haben. Gerade in unseren Breiten scheint die Sonne nicht ganz so häufig. Mit durchschnittlich 1.550 Sonnenstunden im Jahr kommen wir gerade mal auf die Hälfte der Sonnenstunden wie die spanische Stadt Almeria, welche mit 3.000 Sonnenstunden die meisten in ganz Spanien aufweist. Gerade nach dem langen Winter sehnen sich viele Menschen hierzulande nach der Sonne und können die ersten wärmenden Strahlen kaum erwarten. Gegebenenfalls könnte bereits diese relative Knappheit von wärmenden Sonnenstrahlen dazu führen, dass die Gefahren der Sonne einfach ignoriert werden oder als nicht bedrohlich wahrgenommen werden. Dabei ist der Hautkrebs eine durchaus lebensbedrohliche Krankheit.

Insbesondere der sogenannte schwarze Hautkrebs gilt als sehr bösartiger Tumor, welcher bereits früh damit beginnt Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen. Er stellt aktuell die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit dar. Als besonders bedenklich wird auch von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) der Trend der Erkrankungshäufigkeit wahrgenommen. Denn die Anzahl der Erkrankungen steigt weltweit und auch hierzulande stark an. So hat sich die Hautkrebsrate in den vergangenen 50 Jahren versechsfacht. Und auch die kürzere Vergangenheit zeigt einen eindeutigen Trend. Aktuell erkranken jedes Jahr allein in Deutschland etwa 18.000 Menschen an den so gefährlichen und invasiven schwarzem Hautkrebs und etwa 175.000 Menschen am weißen Hautkrebs.

Möglichkeiten zur Vorsorge und Früherkennung

Ein wenig Sonneneinwirkung ist gerade hinsichtlich der Produktion von Vitamin D notwendig. Auch wenngleich die Sonneneinstrahlung positive Effekte auf das Gemüt und einigen Selbstheilungskräften haben kann, so muss hier doch wohlüberlegt dosiert werden. Das bedeutet, dass Sonnenschutzpräparate frühzeitig aufgetragen werden müssen und zusätzlich die Haut durch entsprechende Bekleidung und Kopfbedeckungen geschützt werden muss. Wohl auch Zu Recht fordern Deutschlands Hautärzte insbesondere von Seiten der Politik und auch den Krankenkassen, dass ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung für diese Gefahr stärker forciert werden muss. Dabei richtet sich der Blick auch insbesondere auf die bisher wenig genutzte kostenlose Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung für gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren. Dabei zeigt sich jedoch wie wichtig gerade eine frühe Erkennung des Hautkrebses für eine Genesung ist. Dies gilt insbesondere für den lebensbedrohlichen schwarzen Hautkrebs, bei welchen eine frühe Erkennung, welche noch vor einer Streuung liegt, etwa Prozent 85 der Patienten geheilt würden.
Weiterhin gilt insbesondere das Solarium als ein hoher Risikofaktor und wird dementsprechend kritisiert. Das Risiko hier an Hautkrebs zu erkranken soll spürbar steigen.

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