Größte deutsche Studie zum Thema Gesundheit

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Größte deutsche Studie zum Thema Gesundheit beginnt in der Stadt Essen!

Gesundheit ist eines der wichtigsten Güter, die wir in unserem Leben hoffentlich lange besitzen dürfen. Leider nehmen wir das große Glück gesund zu sein nicht so dankbar an, wie es eigentlich nötig wäre. Oft gehen wir sehr fahrlässig mit unserer Gesundheit um. Der tägliche Stress, die ständige Hektik, ungünstige Lebensumstände und ungesunde Ernährung sind die heutigen Begleiter auf dem Weg zu einer ernsten Erkrankung. In der Stadt Essen begann man jetzt mit einer umfassenden Studie zu diesem Thema.

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Ganze zwanzig Jahre lang soll die bislang größte, deutsche Studie in Sachen Gesundheit dauern. Dazu werden rund 200.000 Menschen im Alter von 20 bis 69 Jahren regelmäßig und gründlich von einem Arzt untersucht und umfassend befragt. Es werden Krankheiten ebenso erfasst, wie auch Lebensumstände, Essgewohnheiten und das soziale Umfeld der beteiligten Probanden.

Insgesamt achtzehn Forschungszentren und Universitäten stehen für die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zur Verfügung. Auf diese Weise wollen die Wissenschaftler umfassende Kenntnisse über die Ursachen und Therapien von typischen Volkskrankheiten bekommen. Dazu werden die rein zufällig ausgewählten Teilnehmer mit Interviews, Fragebögen, körperlichen Untersuchungen und Tests konfrontiert. So wird permanent ihr aktueller Gesundheitszustand festgestellt, der dann in vier bis fünf Jahren erneut geprüft werden soll.

Man erhofft sich von dieser langjährigen Studie viele neue und wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von schweren Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Außerdem soll durch diese Studie mehr Wissen über den genauen Zusammenhang von Umwelteinflüssen und der Entstehung verschiedener Krankheiten erlangt werden. Der Erfolg der Studie hängt natürlich ganz besonders von einer konstanten Beteiligung aller Teilnehmer ab.

Das Bundesforschungsministerium finanziert dieses Projekt gemeinsam mit vierzehn Bundesländern und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren mit insgesamt 210 Millionen Euro.

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