Gothaer mit neuem Pflegeratgeber

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Die Gothaer hat einen umfangreichen Pflegeratgeber veröffentlicht, welcher sehr detailliert auf dringende Fragen bei einer ersten Diagnose einer Pflegebedürftigkeit eingeht.

Das Thema Pflege im Alter wird üblicherweise vor allem vor dem Hintergrund der Finanzierbarkeit des wachsenden Bedarfs diskutiert. Die Konzentration von Politik und Öffentlichkeit beschränkt sich in der Regel auf das weite Themenfeld zwischen Pflegereform und Beitragssteigerungen. Doch was kommt auf die Betroffenen zu, wenn sie selbst zum Pflegefall werden? Wann können sie sich in welchem Umfang noch selbst helfen? Welche Unterstützung erhalten sie bei welcher Einrichtung? Und wie können Betroffene und Angehörige bei einem auftretenden Pflegefall überhaupt für eine schnellere Rückkehr zum Alltag sorgen?

Die Gothaer hat sich dieser Fragestellungen nun angenommen und einen umfangreichen Pflegeratgeber veröffentlicht. Auf 48 Seiten geht der Versicherer sehr ausführlich auf die praktischen Fragen ein, die sich bei einer ersten Diagnose einer Pflegebedürftigkeit ergeben. Die Unterbringung im Heim aufgrund einer Pflegestufe 3 macht nämlich nur einen sehr geringen Teil der Pflegefälle in Deutschland aus. Ungeachtet der dann anfallenden hohen Kosten sind andere Fragen weitaus dringender zu beantworten. Welche Unterstützung erhalten die Betroffenen, die sich noch selbst versorgen können? An wen wenden sie sich, wenn Angehörige nicht zur Verfügung stehen? Welche Wohnformen stehen im Alter zur Verfügung, und wie lebt es sich eigentlich in einer Seniorenresidenz? Solche Fragen werden in dem Pflegeratgeber ausführlich und in aller Offenheit beantwortet.

Der Ansatz des Versicherers ist durchaus lobenswert. So wichtig die Frage der Finanzierbarkeit des zunehmenden Pflegebedarfs nämlich ist, so elementar ist die Integration eines Pflegefalls ins tägliche Leben. Sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen sind überfordert, wenn sie erstmals mit einem Pflegefall konfrontiert werden. Dies gilt umso mehr, wenn es sich zunächst nur um eine beginnende Demenz handelt oder wenn sich die Betroffenen im Alltag noch weitgehend selbst helfen können. Hier will die Gothaer für Abhilfe sorgen und dabei helfen, das Thema Pflege alltagstauglich zu machen.

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