Gothaer: Bessere Bedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung

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Gothaer mit besseren BU-Bedingungen; Anträge deutlich vereinfacht. Auf Gesundheitsprüfungen und Vorerkrankungen stellt man nur noch für die letzten drei Jahre ab, ein längerer Zeitraum wird nicht betrachtet.

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Pünktlich zum Start in das Jahresendgeschäft hat die Gothaer noch einmal bei ihren Bedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung nachgelegt. Bei den biometrischen Policen wie der Berufsunfähigkeitsversicherung wurden die Anträge deutlich vereinfacht. Auf Gesundheitsprüfungen und Vorerkrankungen stellt man nur noch für die letzten drei Jahre ab, ein längerer Zeitraum wird nicht betrachtet. Diese Regelung gilt nicht nur für die BU-Versicherung, sondern auch für die zusätzliche Pflegeversicherung.

Interessant ist auch eine Änderung bei der betrieblichen Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier hebt die Gothaer die BU-Renten von 1.000 Euro auf zukünftig 1.500 Euro pro Monat an, wobei diese Verbesserung von der Anzahl der Beschäftigten des Betriebs abhängt.
Mit diesen als Biometrie-Aktion vermarkteten Sonderregelungen will der Versicherer sein Jahresendgeschäft im biometrischen Bereich ausbauen. Was für Versicherte aber zunächst nach einer reinen Marketing-Aktion klingt, erweist sich bei näherem Hinsehen als sehr sinnvoll. Viele Interessenten können nämlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen oder haben Schwierigkeiten einen Vertrag zu erhalten, weil Vorerkrankungen bestehen, die sich in einer Gesundheitsprüfung wiederfinden würden und die eine Annahme des Antrags unmöglich machen würden.

Mit der verkürzten Betrachtung auf nur noch drei Jahre haben nun auch Versicherte eine Chance auf eine Antragsannahme, die mit Vorerkrankungen behaftet sind. Sollten sie mehr als drei Jahre zurück liegen, sind sie im Antrag nicht mehr anzugeben. Dadurch wird eine Annahme deutlich wahrscheinlicher, auch ein Risikozuschlag sollte auszuschließen oder mindestens zu minimieren sein.

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