Gibt es bald ein Armband, das Krebs frühzeitig erkennt?

Forschung medizin
Foto: ©iStock.com/Tempura
Derzeit wird an der Entwicklung eines Armbands zur Krebs-Früherkennung gearbeitet.

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Im Körper herrscht Krieg, wenn sich Krebs entwickelt. Es kann jeden Körper treffen. Ältere Menschen und Raucher haben jedoch ein höheres Risiko von dieser schrecklichen Krankheit heimgesucht zu werden. Aber auch Kinder bleiben nicht von Krebsleiden verschont. Krebs schleicht sich leise und verstohlen in unseren Organismus ein. Lange Zeit merkt man gar nichts davon. Wenn man dann plötzlich erste Anzeichen feststellt, hat sich die Erkrankung bereits ausgebreitet. Es wäre also mehr als wünschenswert, wenn man den Krebs, schon bevor sich erste Symptome zeigen, erkennen könnte. Das ist eventuell schon bald möglich.

Derzeit wird an der Entwicklung eines Armbands zur Krebs-Früherkennung gearbeitet. Dieses spezielle Armband könnte vielleicht in Zukunft drohende Herzinfarkte oder Krebs viel frühzeitiger erkennen. Das Frühwarnsystem am Handgelenk arbeitet mit Nano-Partikeln, die mit ihm kommunizieren.

Wissenschaftler von Google X forschen derzeit auf Hochtouren und benutzen dazu zwei nachgebaute Unterarme. Diese naturgetreu nachgearbeiteten Extremitäten bestehen zum Teil aus einer künstlichen Haut, sind aber teilweise auch mit menschlicher Haut versehen. An ihnen werden die Armbänder befestigt und getestet.

Allerdings befinden sich die Forschungen noch in einem sehr frühen Stadium. Doch in Zukunft soll das Armband Krebszellen erkennen können bevor der Betroffene die ersten Symptome wahrnimmt. Biochemische Veränderungen im Körper, die auf das Armband übertragen werden, sollen das möglich machen.

Damit dies funktionieren kann, muss der Patient zunächst eine Pille einnehmen, die Nano-Partikel enthält. Diese heften sich dann im Körper an Krebszellen oder andere chemische Veränderungen, die auf Krankheiten hindeuten. Das Armband kommuniziert ständig mit den Nano-Partikeln im Körper und lässt gefährliche Zellen sichtbar werden, da die Zellen Licht abgeben.

Fazit
In der Medizin sind Nano-Partikel schon lange bekannt. Sie leisten heute bereits Großes, können Medikamente transportieren und dort hin bringen, wo sie gebraucht werden. Sie sind in der Lage spezielle Moleküle, wie Radio-Metalle oder Farbstoffe, aufzunehmen um dadurch genauere Diagnosen zu ermöglichen. Auch Implantate sind mit Nano-Strukturen auf der Oberfläche ausgestattet. Dadurch können sie besser einwachsen. Man setzt Nano-Partikel auch zur Tumor-Behandlung ein, beispielsweise zur gezielten Bestrahlung oder Hyperthermie-Behandlung.

Schon in den nächsten Jahren könnte der Weg von reaktiver Behandlung bis hin zur Früherkennung schwerer Erkrankungen gefunden werden. Dazu bedarf es aber weiterer, intensiver Forschung.

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