Gesundheitsoffensive für seltene Krankheiten

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Gesundheitsoffensive soll helfen, ungewöhnliche und seltene Krankheiten schneller zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln

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Mit einem interessanten Vorschlag für Menschen mit seltenen Krankheiten wartete das Gesundheitsministerium vor wenigen Tagen auf: Eine Gesundheitsoffensive soll helfen, ungewöhnliche Erkrankungen zukünftig schneller zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln. Insbesondere Menschen mit nicht ganz alltäglichen Beschwerden haben häufig eine jahrelange Odyssee von einem Arzt zum anderen hinter sich, bis endlich die richtige Diagnose mit der passenden Medikation gefunden ist. Diese Problematik kennen gesetzlich Versicherte ebenso wie privat Versicherte. In der Regel fehlt selbst etablierten Medizinern die Erfahrung, eine seltene Krankheit zu erkennen und richtig zu behandeln. Deshalb soll nun ein „Atlas seltener Erkrankungen“ helfen, den richtigen Spezialisten für ein gesundheitliches Problem zu finden.

Dazu soll auch ein verbesserter Informationsaustausch zwischen Fachzentren beitragen. Letztlich zielen die vorgeschlagenen Maßnahmen darauf ab, überflüssige Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, denn sie kosten jeden Versicherer unnötig Geld. Sogar Fördermittel sollen in den nächsten fünf Jahren für das Vorhaben bereitgestellt werden, sie dienen einer verbesserten Forschung und dem Ausbau der medizinischen Versorgung. Die Arzneimittelhersteller werden ebenfalls in die Pflicht genommen, so dass am Ende eine ganze Branche dafür Sorge zu tragen hat, dass die geplanten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden.

Als Versicherter dürfte man von der Offensive in jedem Fall profitieren. Unabhängig davon, ob man nun privat oder gesetzlich versichert ist, führen seltene Krankheiten immer zu unnötigen Kosten, wenn die Ursache nicht erkannt wird und die Erkrankung nicht zielführend behandelt wird. Darauf allerdings hat jeder Patient in der Krankenversicherung ein klares Recht.

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