Warzen

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Warzen werden vorrangig durch eine Infektion verursacht, die auf die humanen Papillomaviren zurück geht. Bei Warzen handelt es sich um gutartige Hautwucherungen, die an unterschiedlichen Körperregionen auftreten und die unterschiedlich aussehen. Bevorzugte Körperstellen sind die Finger, die Fußsohlen, das Gesicht oder der Genitalbereich. Die rund 90 humanen Papillomaviren sind ansteckend. Am häufigsten kommen vulgäre Warzen vor, sie werden auch gewöhnliche Warzen genannt. Rein äußerlich haben sie das Aussehen eines Blumenkohls. An den Fußsohlen findet man häufig Dorn- oder Mosaikwarzen.

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Ursachen und Risikofaktoren

Zwar gehen fast alle Warzen auf eine Infektion mit den humanen Papillomaviren zurück, die von Mensch zu Mensch übertragen werden, doch auch im Schwimmbad oder in der Sauna kann man sich anstecken. Gelangen die Viren auf die Haut oder auf die Schleimhaut, dringen sie über kleinste Risse in die Hautschicht ein und infizieren die oberen Zellen. Die Haut beginnt zu wuchern, Warzen entstehen. Nicht jede Warze kommt zum Ausbruch, begünstigende Faktoren sind Schweiß, nicht-atmungsaktive Schuhe oder feuchte Hände. Auch ein geschwächtes Immunsystem sorgt für den Ausbruch von Warzen. Ebenso begünstigt Rauchen die Infektionen.

Symptome und Auswirkungen

Warzen verursachen meist keine Beschwerden, doch sie sehen hässlich aus. Sie können jucken, weil sie sich oft an empfindlichen Hautstellen befinden. Dornwarzen an der Fußsohle können dagegen Schmerzen beim Gehen verursachen. Der größte Störfaktor liegt allerdings im kosmetischen Aspekt, denn Warzen fallen optisch sehr auf. Sie ragen von der Hautoberfläche auf und sehen zerklüftet aus. Vor allem bei verstärkter Ansammlung sieht das wenig ästhetisch aus.