Schuppenflechte (Psoriasis)

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Die Schuppenflechte gehört zu den Erkrankungen der Haut, sie kann auch Gelenke und Nägel befallen. Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine chronische Entzündung der Haut, die nicht ansteckend ist. Sie basiert auf einer genetischen Veranlagung, die vererbt wird. Allerdings muss die Krankheit nicht zwingend zum Ausbruch kommen. Verschiedene Faktoren sind heute identifiziert, die den Ausbruch begünstigen können. Die Krankheit verläuft chronisch und in Schüben, wobei sich akute Phasen mit ruhigeren Zeiträumen abwechseln. Der Schweregrad und die Ausdehnung der Entzündung sind individuell sehr unterschiedlich, eine vollständige Heilung ist nicht möglich.

Ursachen und Risikofaktoren

Zu den wichtigsten Ursachen gehören eine erbliche Veranlagung und äußere Faktoren. Rund 30 bis 40 Prozent der Erkrankten weisen darauf hin, dass auch Verwandte an der Schuppenflechte leiden. Offenbar besteht über den Vater ein stärkerer Vererbungseffekt. Zu den wichtigsten Auslösern gehören aber bestimmte persönliche oder umweltbedingte Faktoren. So begünstigen Infektionen oder Verletzungen, Sonnenbrand, heftiges Kratzen oder anhaltende mechanische Reizungen der Haut durch eng anliegende Kleidung einen Ausbruch. Auch Stoffwechselstörungen oder Hormonschwankungen gehören dazu. Seelischer Stress, Übergewicht, Alkohol und Nikotin begünstigen die Krankheit in jedem Fall, selbst das Klima spielt eine Rolle.

Symptome und Auswirkungen

Das wichtigste Symptom ist eine gerötete, entzündete und mit glänzend- weißer Schuppung versehene Haut. Auffallend ist das gutartige, doch rasante und unkontrollierbare Wachstum der Haut. Während die Haut normaler Menschen sich innerhalb von 28 Tagen erneuert, dauert dies bei einer Schuppenflechte nur drei bis vier Tage. Die silbrig-weißen Schuppen sind stark begrenzt und sehr durchblutet.