Prostatakrebs

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Ein Krebs an der Vorsteherdrüse tritt vor allem bei älteren Männern auf. Bei einem Prostatakarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse, er macht in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern aus. Deshalb ist die regelmäßige Teilnahme an Früherkennungen ab dem 40. Lebensjahr sehr wichtig, denn im Anfangsstadium ist der Prostatakrebs noch nicht zu bemerken. Gerade dann hat die Behandlung aber die größte Aussicht auf Erfolg, weil der Tumor durch eine Operation entfernt werden kann.

Ursachen und Risikofaktoren

Zu den wichtigsten Ursachen des Prostatakrebses gehören offenbar die erbliche Veranlagung und das Alter. Über 80 Prozent der Männer sind älter als 60 Jahre, der Anteil an genetisch bedingten Erkrankungen liegt zwischen fünf und zehn Prozent. Waren Väter oder Brüder von Prostatakrebs betroffen, ist das eigene Risiko doppelt so hoch, dass man selbst daran erkrankt. Wer eine erbliche Vorbelastung erkannt hat, kann sich an spezielle humangenetische Beratungsstellen wenden. Dort wird ermittelt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ebenfalls zu erkranken. Die Krankheit kann sowohl vom Vater als auch von der Mutter vererbt werden, deshalb sollte man bei beiden Elternteilen forschen, ob eine Erkrankung vorlag. Doch auch die Ernährung spielt bei fett- und kalorienreicher Nahrung eine Rolle, die bisher noch nicht eindeutig zu klären war. Sicher ist dagegen der Einfluss des Rauchens auf die Entstehung von Krebserkrankungen.

Symptome und Auswirkungen

Ein Prostatakarzinom wird häufig erst spät erkannt. In fortgeschrittenem Stadium bilden sich allerdings Metastasen, deshalb ist eine Vorsorgeuntersuchung die wichtigste Maßnahme, um diese schwer zu erkennende Krankheit rechtzeitig zu diagnostizieren.