Osteoporose

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Der gefürchtete Knochenschwund äußert sich im schlimmsten Fall in Knochenbrüchen mit allen Folgen. Die Krankheit betrifft besonders häufig Frauen. Nach dem 50. Lebensjahr oder nach den Wechseljahren erleiden bis zu 30 Prozent der Frauen einen Knochenbruch, der durch Knochenschwund verursacht wurde. Nach dem 70. Lebensjahr sind es über 50 Prozent der betroffenen Frauen, während Männer allenfalls rund 10 Jahre später an Osteoporose erkranken. Neben der durch die Wechseljahre bedingten Ausprägung ist also auch die Alters-Osteoporose eine häufige Erscheinung.

Ursachen und Risikofaktoren

Knochenschwund ist in eine primäre und eine sekundäre Form zu unterschieden. Die primäre Ausprägung wird häufig durch Hormonmangel nach den Wechseljahren der Frauen verursacht, auch eine Alters-Osteoporose kann entstehen. Sie werden durch die Erbanlangen begünstigt, und der Lebensstil hat einen wesentlichen Einfluss. Falsche Ernährung, Kalzium- und Vitamin-D-Mangel sind sehr wichtige Ursachen der Erkrankung. Doch auch ein Mangel an Bewegung oder der übermäßige Konsum von Alkohol oder Zigaretten sind wichtige Risikofaktoren. Die sekundäre Form der Osteoporose wird durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten verursacht, sie tritt dann in Verbindung mit anderen Erkrankungen auf.

Symptome und Auswirkungen

Knochenschwund ist eine Krankheit, die sich schleichend entwickelt. Rückenschmerzen können ein Indiz dafür sein, auch ein Oberschenkelhalsbruch oder ein Wirbelbruch, der nicht verheilen will, könnte ein mögliches Symptom sein. In den ersten Monaten nach einem solchen Bruch ist bei alten Menschen die Sterblichkeitsrate um bis zu 20 Prozent höher. Mit einer Messung der Knochendichte wird der Arzt herausfinden, ob eine Osteoporose vorliegt.