Migräne

fragezeichen-medizin-arzt

Unter Migräne versteht man eine bestimmte Art von Kopfschmerz, die in Anfällen auftritt. Migräneattacken verstärken sich durch Bewegung, auch Übelkeit, Appetitlosigkeit und Licht- oder Lärmempfindlichkeit kommen hinzu. Eine Behandlung stellt vorrangig darauf ab, die Symptome zu lindern und die Häufigkeit der Attacken zu reduzieren. Zur Herausforderung wird dabei, dass die genauen Ursachen der Migräne nicht bekannt sind. Lediglich die Auslöser können eingegrenzt werden, sie sind von Patient zu Patient unterschiedlich.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursache einer Migräne ist bisher nicht bekannt, lediglich die auslösenden Faktoren sind einzugrenzen. Sie unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Stress und Schlafmangel durch eine unregelmäßige Lebensweise oder ein Flüssigkeitsverlust begünstigen einen Anfall, bei Frauen kann eine Migräne hormonbedingt auftreten. Auch Reizüberflutung oder bestimmte Wetterlagen unterstützen einen Anfall, bestimmte Medikamente fördern eine Migräne ebenfalls. Schließlich führen unregelmäßige Mahlzeiten oder eine Unterzuckerung zu Migräne.

Symptome und Auswirkungen

Neben dem eigentlichen Kopfschmerz verläuft ein Migräneanfall sehr unterschiedlich. Ein Anfall kann zwischen mehreren Stunden und zwei Tagen dauern, er kann sich durch Gereiztheit und Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen äußern. Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel kommt hinzu, Konzentrationsstörungen, Gleichgültigkeit oder erhöhte Empfindlichkeit gegen Licht und Lärm treten auf. Im schlimmsten Fall entstehen Wahrnehmungsstörungen, wenn das Sehen eingeschränkt wird. Oft werden die starken Kopfschmerzen von Übelkeit begleitet, Erbrechen kommt hinzu. Der Kopfschmerz fühlt tritt nur auf einer Seite auf, doch auch der ganze Kopf kann betroffen sein. Die Schmerzen werden als pulsierend und vorrangig im Bereich Stirn, Schläfen und Augen wahrgenommen.